DVAG verliert ihren Gründungsvater - Reinfried Pohl ist tot

DVAG - Am vergangenen Donnerstag verstarb im Alter von 86 Jahren Reinfried Pohl, Gründer der Deutschen Vermögensberatung (DVAG), plötzlich und unerwartet an Herzversagen. Die Söhne des Firmengründers übernehmen als Haupteigner und Generalbevollmächtigte die Führung des Unternehmens.

Die Deutsche Vermögensberatung AG verliert nach dem Worten von Friedrich Bohl, Vorsitzender des Aufsichtsrates der DVAG, „eine beeindruckende Persönlichkeit und einen großen Menschenfreund.“ „Reinfried Pohl war Vorbild und Mentor“, er „hinterlässt eine große Lücke für die Deutsche Vermögensberatung AG.“ Das Herz Reinfried Pohls schlug bis zum Ende für seine Deutsche Vermögensberatung. Ihr sowie den ihm anvertrauten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen galt seine ganze Aufmerksamkeit.

1928 in Zwickau geboren, studierte Reinfried Pohl ab 1948 in Marburg Rechtswissenschaften. Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums und der sich anschließenden Promotion arbeitete Reinfried Pohl in verschiedenen Versicherungsunternehmen. 1975 gründete er, gemeinsam mit seiner Frau Anneliese, die DVAG. Sein Unternehmergeist, sein umfangreiches Branchenwissen sowie sein analytischer Verstand machten Reinfried Pohl zu einem der erfolgreichsten Persönlichkeiten Deutschlands. Unter seiner Führung entwickelte sich die Deutsche Vermögensberatung AG zu einem bedeutenden Allfinanzkonzern.

Die DVAG ist heute mit mehr als 3.400 Direktionen und Geschäftsstellen in ganz Deutschland vertreten. Von dort aus betreut sie ihre Kunden rund um die Themen Finanzen, Vorsorge und Absicherung. Nach eigenen Angaben hat die DVAG etwa 6 Millionen Kunden.

Die Söhne des Firmengründers, Reinfried Pohl jr. (54) und Andreas Pohl (49), übernehmen als Haupteigner und Generalbevollmächtigte die Führung des Unternehmens. Beide sind bereits seit langem in leitenden Positionen für die DVAG tätig. Ab sofort gehören sie zu den Top-Hundert der reichsten Deutschen.

Quelle: DVAG