Im aktuellen Vergleich von insgesamt 20 Anbieter deckte das unabhängige Analysehaus MORGEN & MORGEN Leistungsunterschiede von über 50 Prozent auf. „Das Thema Pflege-Bahr ist komplex. Starke Beitragsunterschiede bei älteren Versicherungsnehmern, extrem variierende Pflegemonatsgelder bei jüngeren Versicherten, unterschiedliche Leistungen innerhalb der Pflegestufen machen die geförderte Pflege beratungsintensiver als ursprünglich angenommen“, erklärt Stephan Schinnenburg, Geschäftsführer von MORGEN & MORGEN

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Pflegemonatsgelder im Vergleich

So unterschieden sich die Pflegemonatsgelder bei den 20-Jährigen und einer Beitragsspanne von monatlich 15,04 Euro und 15,40 Euro sich am stärksten. Sie liegen in Pflegestufe III zwischen 840 Euro beim schlechtesten und 1.980 Euro beim besten Anbieter.

Während die Anbieter in Pflegestufe III gesetzlich verpflichtet sind 100 Prozent des angesetzten Pflegemonatsgeldes zu zahlen, müssen diese in den Pflegestufen I und II nur prozentual leisten. In Pflegestufe I liegen die Leistungen zwischen 20 und 35 Prozent, in der Pflegestufe II zwischen immerhin 30 und 70 Prozent über die betrachteten Alter.

„Daher ist nicht der Anbieter mit dem höchsten Pflegemonatsgeld in Pflegestufe III automatisch auch der Anbieter, der in den Pflegestufen I und II die höchste Leistung bietet“, konstatiert Schinnenburg.

Unterschiedliche Muster der Pflege-Bahr-Versicherung in den Altersklassen

Über die Analyse ist jedoch ein einheitliches Muster zu erkennen. Unterscheiden sich die Pflegemonatsgelder vor allem in Pflegestufe III bei den 20-Jährigen, bei etwa gleichem Beitrag stark, so liegen sie bei den 60-Jährigen genau in der Höhe der gesetzlichen Mindestanforderungen von 600 Euro.

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Hier variieren jedoch die Beiträge von rund 24 Euro bis zu über 38 Euro monatlich. Die 40-Jährigen liegen genau dazwischen. Hier variieren zum Einen die Beiträge, sie liegen zwischen 15 Euro und 18 Euro, und zum Anderen die Pflegemonatsgelder, mit einer Spanne von 600 Euro bis 960 Euro.