Positiv überrascht hat mich vom ersten Moment an die Präsentation. Normalerweise kenne ich Produkteinführungen von Versicherungen nur so: Das ist toll, das kann kein anderer, das haben nur wir. Lieber Makler, für welchen Kunden könnte das denn interessant sein? Im besten Fall hat sich der Versicherer bei dem Produkt noch etwas gedacht. Im schlimmsten Fall wird ein Produkt von der Konkurrenz abgeschrieben.

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Nicht so auf der Veranstaltung der Aegon. Es wird über Zielgruppen gesprochen. Über Marktforschung, über Beratungsansätze und Konzepte, über Financial Planning. Was funktioniert in der Zielgruppe? Welche Bedürfnisse hat sie? Damit hatten sie mich schon. Die Recherchen scheinen sehr fundiert. Die Ergebnisse plausibel. Ich frage mich den ganzen Tag: Ist da wirklich noch keiner drauf gekommen? Warum?

Dann geht es – gefühlt - 20 Minuten um das Produkt. Anschließend wieder um Kundenbedürfnisse, zielgruppengerechte Ansprache, Beratungsansätze. Toll. Und was ist jetzt mit dem Produkt?

Nun, ich habe noch kein Angebot gerechnet. Über die Ergebnisse kann ich also noch wenig sagen. Was ich bestätigen kann: Transparenz. Ebenfalls eine wohlwollende Abwechslung: Ich verstehe auf Anhieb, welche Kosten anfallen. Garantiekosten (1,7 Prozent), Fondsverwaltung (1,3 Prozent), Vertriebs und Abschlusskosten (bis zu 5,5 Prozent). Das ist alles. Das verstehe sogar ich.

Was bekomme ich dafür?

Eine garantierte lebenslange Rente und die Option auf steigende Renten bei positivem Verlauf des Investments. Das ist bei diesem Produkt auch machbar, dazu muss der Fonds in Summe mehr als 3% erwirtschaften. Im Gegensatz zur etablierten Konkurrenz werden die gezahlten Renten aufgerechnet und haben mit der Rentensteigerung nichts zu tun. Eingelockt wird die neue Rente dann zum Monatsstichtag.

Als Investmentmotor dient ein regelbasierter Fonds aus dem Hause BlackRock. Die Allokation erfolgt über Risikobudgets, gemessen an der Volatilität. Mittlerweile kein neuer Ansatz, aber sowohl das Backtesting, als auch vergleichbare Produkte lassen erwarten, dass die Ergebnisse in der angestrebten Range zwischen 4 Prozent bis 6 Prozent liegen können.

Richtig stark wird das Produkt aber erst, wenn die Flexibilität als Entscheidungskriterium wichtiger als die Garantierente ist. Das investierte Kapital ist jederzeit verfügbar und der Rentenbeginn kann zwischen dem 60ten und dem 81ten Lebensjahr frei verändert werden. Dabei bleiben Rentenfaktoren und Garantien proportional erhalten. Besonders in den ersten Jahren der Laufzeit ist das sehr fair.

Was gibt es noch?

Eine garantierte Rentenanpassung in der Aufschubphase. Wie gesagt, ich muss rechnen und vergleichen. Als Feature hat es mich aber gleich angesprochen. Jedes Jahr Aufschubdauer bringt dem Kunden garantiert 3% mehr Rente. Nach 10 Jahren Aufschubdauer also 30% mehr Rente.

Ich kann mir vorstellen, dass dieses Produkt tatsächlich die Bedürfnisse der Zielgruppe trifft. Der Beratungsansatz passt auf jeden Fall. Ich habe noch keinen Versicherer erlebt, der Makler qualitativ so stark unterstützt. Mehr dazu gerne, wenn ich mit meinen Kunden gesprochen habe.

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Über den Author:
Marco Barreto Bittner ist seit 1996 im Vertrieb für Fonds und fondsgebundene Produkte. Viele Jahre Erfahrung in der Finanzplanung. Seit 2004 Certified Financial Planner® und Geschäftsführer der SHL Consulting & Management GmbH in München.

Marco Barreto Bittner