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Antrag an Arbeitgeber zur Befreiung von der Rentenversicherungspflicht bei Minijobs

Für Minijobs gibt es eine neue Regelung zur Sozialversicherung: Minijobber sind ab dem 1. Januar 2013 voll rentenversicherungspflichtig. Das heißt, sie müssen statt bisher 15 auch 18,9 Prozent für Sozialabgaben von ihrem Einkommen abführen. Bei einem 450-Euro-Job kann das Gehaltsabzüge bis zu 22 Euro bedeuten.

Für wen gilt die Regelung?

  • für alle ab dem 1.1. 2013 neu eingestellten Minijobber
  • für alle Minijobber, die ab 2013 mehr als 400 Euro pro Monat verdienen

Nicht betroffen sind Beschäftigungsverhältnisse, die bereits vor dem 31.12.2012 bestanden haben, für diese gibt es weiterhin Versicherungsfreiheit.

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Wer nicht die volle 18,9 Prozent in die Rentenversicherung einzahlen will, muss dies beim Arbeitgeber beantragen.

Ein solches Antragsformular (ausfüllbares PDF) stellen wir als kostenlosen Download zur Verfügung:

SV-Befreiung Minijob [PDF]






Aktuelle News zum Thema Minijob

Rentenversicherung
Aktuelles | 29.01.2015
Der Mindestlohn von 8,50 Euro kann seit 1.Januar 2015 auch für Minijobber gelten und für Frührentner, die zur Rente hinzuverdienen. In beiden Fällen sind Verdienstgrenzen einzuhalten und bei einem möglicherweise erhöhten Stundenlohn früher erreicht. Minijobber und Rentner sollten daher rechtzeitig mit ihrem Arbeitgeber sprechen.
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Neu 2015
Aktuelles | 29.01.2015
Der Rentenbeitrag hat sich seit 1. Januar 2015 für versicherungspflichtige Minijobber verringert. Hintergrund ist der von 18,9 Prozent auf 18,7 Prozent gesunkene allgemeine Beitragssatz zur Rentenversicherung. Hiervon zahlen Minijobber seit den bisherigen 3,9 Prozent nun nur noch 3,7 Prozent.
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Rente
Aktuelles | 18.07.2014
Minijobs: Ein Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht ist bei Minderjährigen nur mit Unterschrift des gesetzlichen Vertreters wirksam. Arbeitgeber sollten dies beachten, weil die minderjährigen Minijobber sonst Rentenversicherungsbeiträge zahlen müssen.
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Altersvorsorge
Markt | 19.08.2013
Im Rahmen der 9. Frauen-Alterssicherungskonferenz in Berlin fanden Vertreter von Sozialverbänden und Gewerkschaften deutliche Worte. Minijobs würden eine lebenslange Abhängigkeit erzeugen und Frauen direkt in die Altersarmut führen, sagte Edda Schliepack, Bundesfrauensprecherin des Sozialverband Deutschland (SoVD). Gemeinsam mit ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft) legte der SoVD eine Erklärung vor, wie drohende Altersarmut insbesondere bei Frauen abgewendet werden
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Höhere Verdienstgrenzen für Minijobber
Aktuelles | 26.11.2012
Ab 2013 dürfen geringfügig Beschäftigte 50 Euro mehr als bislang verdienen, momentan liegt die Grenze bei 400 Euro. Dies ist die erste Erhöhung seit 2003. Bei den sogenannten Midijobs steigt die Grenze von 800 auf 850 Euro. Rund 7,3 Millionen Deutsche arbeiten derzeit als geringfügig Beschäftigte.
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