Antrag an Arbeitgeber zur Befreiung von der Rentenversicherungspflicht bei Minijobs

Für Minijobs gibt es eine neue Regelung zur Sozialversicherung: Minijobber sind ab dem 1. Januar 2013 voll rentenversicherungspflichtig. Das heißt, sie müssen statt bisher 15 auch 18,9 Prozent für Sozialabgaben von ihrem Einkommen abführen. Bei einem 450-Euro-Job kann das Gehaltsabzüge bis zu 22 Euro bedeuten.

Für wen gilt die Regelung?

  • für alle ab dem 1.1. 2013 neu eingestellten Minijobber
  • für alle Minijobber, die ab 2013 mehr als 400 Euro pro Monat verdienen

Wer nicht die volle 18,9 Prozent in die Rentenversicherung einzahlen will, muss dies beim Arbeitgeber beantragen.

Ein solches Antragsformular (ausfüllbares PDF) stellen wir als kostenlosen Download zur Verfügung:

SV-Befreiung Minijob [PDF]






Aktuelle News zum Thema Minijob

Gesetzentwurf
23.06.2017
Die Vertriebsrichtlinie IDD wird in abgeschwächter Form kommen. So sollen Makler weiterhin zwischen Honorar und Provision wählen dürfen. Auch ein Honorarverbot von Privatkunden sei vom Tisch. Ebenfalls gekippt sei die Doppelbetreuungspflicht. Das vermeldet der Vermittlerverband AfW und beruft sich dabei auf Stimmen aus Koalitionskreisen.
Elementarschadenversicherung
23.06.2017
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat sich für eine bundesweite Pflichtversicherung gegen Elementarschäden ausgesprochen. Ein besserer Schutz der Hausbesitzer gegen Hochwasser und Naturgefahren sei notwendig und eine Versicherungspflicht eine Möglichkeit, den Bürgern bezahlbaren Schutz zu bieten. Sachsen wurde in den letzten Jahren immer wieder von schweren Hochwassern heimgesucht.
Digitalisierung
23.06.2017
Die Allianz Deutschland will laut einem Medienbericht hunderte Vollzeitstellen streichen und begründet den Jobabbau mit der Digitalisierung. Mehr als 570 Stellen hat der Versicherer bereits über Altersteilzeit-Regelungen gestrichen, weitere 700 sollen komplett wegfallen. Auch die Schließung von Standorten sei geplant. Bei den Beschäftigten führe dies zu Frust und Ärger.
Vertriebspartner
23.06.2017
Der Maklerpool blau direkt will künftig stärker bei den Neuanbindungen selektieren und auch deren Anzahl begrenzen. Dazu hat Lübecker Pool sein Einsteigerpaket gestrichen. Das günstigste monatliche Paket soll ab August 2017 statt bisher 49 Euro künftig mindestens 199 Euro kosten. Für bereits angebundene Vertriebspartner werde sich nichts ändern, heißt es in einer Pressemitteilung.
Verbraucherschutz
23.06.2017
Die Bundestagsfraktion der Linken hat mit einem Antrag einen „Finanz-TÜV“ für alle Formen der Geldanlage gefordert. Eine Art staatliche Zulassungsstelle sollte demnach entscheiden, welche Finanzprodukte auf dem deutschen Markt vertrieben werden dürfen und welche nicht. Dieser Vorstoß wurde nun mit den Stimmen der Koalitionsparteien abgeschmettert: Es sei eine Überregulierung zu befürchten.