Kommentare gesamt4798


Ein generelles Provisionsverbot ist blödsinn. Ich stimme meinen Kollegen zu, dass der Ottonormalverbraucher nicht für eine Beratung bezahlen wird, da er sich die Honorare nicht leisten kann. Ich bin schon lange für die Umstellung auf eine laufende Vergütung (Bestandsprovision), die der Vermittler erhält, solange ein Vertrag läuft. Dadurch werden die Kosten auf die gesamte Vertragslaufzeit verteilt und der Vermittler ist gezwungen, sich um seine Bestandskunden zu kümmern, denn bricht der Kunde weg, endet die Vergütung!
geschrieben von Manuel H. am 28.09.2016 17:18


Ich würde den Provisionsverbot begrüßen. Denn, ein wahrer Vertriebler ist alle Male sein Geld wert und soll mit einem guten Grundgehalt bestückt werden. Die Provisionen bringen einen Vertriebmitarbeiter mehr in Verlockung das zu verkaufen, was mehr Provisionen bringt und nicht das, was der Kunde braucht. Wenn wir ehrlich zu uns sind, so haben wir das immer gemacht. Ich kenne beide Seiten, als Arbeitgeber und als Arbeitnehmer. Und ich würde lieber einen Gehalt bezahlen als mich mit den Kunden ärgern, die falschen Vertrag bekommen haben. Als Arbeitgeber muss ich dafür gerade stehen. Die Versicherungsgesellschaften müssen auch umdenken, da die Vorgaben auf keinen Fall den tatsächlichen Marktbedarf decken, sondern nur die Gier nach Profit. Ja, wir sind nicht bei der Wohlfahrt aber ich werde von einem Kunden mehr profitieren, wenn ich diesen nicht sofort auspresse.

Ich finde es gut, wenn Provisionsverbot kommt.
geschrieben von Eugen Morlok am 28.09.2016 16:40


Das ist schon eine feine Sache.

Man zahlt über Jahrzehnte z. B. 50.000 € ein und bekommt großzügige 40.000 € garantiert.

Und hierbei fallen auch noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung an.

Auch der Fiskus ist (bei ab dem Jahr 2015 geschlossenen Verträgen) noch mit von der Partie.

Eine lohnende Sache.
Ist nur die Frage, für wen.
geschrieben von Claus am 28.09.2016 16:05


Ich finde es gut. Wir werden gerade wieder von Anfragen von Brokern überhäuft die nur den Zweck haben Kunden zum Wechsel des Brokers zu bewegen. Erst hat ein Kunde zwei, drei Versicherer angefragt. Dann der Broker alle am Markt und nun haben wir die gleichen Anfragen vom mehreren Brokern.
Ich glaube wenn der Kunde beim Broker zahlen muss (vor allem wenn der Broker nichts gemacht hat in den Folgejahren) lässt das endlich wieder nach.
geschrieben von Underwriter am 28.09.2016 15:53


Und so etwas veröffentlicht ein Versicherungsbote? Teils irrelevante Kritikpunkte, teils ausgelassene Kritikpunkte.

Wie wäre es z.B. mit den prozentualen Verwaltungsgebühren+Vertriebsgebühren von 0.5% im Jahr bei über 10.000 Euro Anlagewert. Anfangs beläuft sich das dann auf 50 Euro, aber sobald man 200.000 Euro Anlagewert erreicht, die bei vielen Sparern im hohen Alter gar nicht unwahrscheinlich sind, wären das 1000 Euro im Jahr. Anzunehmen, dass man im Versicherungsvertrieb lieber gar nicht erst von den Vertriebsgebühren spricht...

"Einlagensicherung Sutor: max. € 100.000.- pro Kunde"
Wow. Das haut mich echt um. Wussten Sie, dass diese Investmentfonds Sondervermögen sind. Sondervermögen, wie der Name schon sagt, haben mit der Einlagensicherung überhaupt nichts zu tun, denn sie sind unabhängige Vermögen, die nicht der Insolvenzmasse zugeordnet werden dürfen. Kein Gläubiger hat recht auf die Gelder in Investmentfonds. Wenn die Sutor Bank Pleite geht gibt es die Fonds immer noch, abgesehen davon, dass die Fonds von anderen Anbietern aufgelegt wurden und verwaltet werden. Für die 100 Euro Fondskauf pro Monat, die auf dem Verrechnungskonto der Sutor Bank landen, lassen Sie mich rechnen... ja da reichen die 100.000 Euro Einlagensicherung wahrscheinlich aus.

Der einzige gerechtfertigte Kritikpunkt ist tatsächlich, dass nicht transparent dargelegt wird, wie am Ende der Einzahlungsphase das Langlebigkeitsrisiko abgesichert wird. Und dieser Kritikpunkt wiegt schwer. Danke für die Aufdeckungsarbeit, ich hoffe hier besser fairr.de nach!

Aber, bis Versicherer dahin kommen die Kosten allgemein so transparent wie Fairr.de aufzugliedern in Verwaltungskosten (was erhält die Bank[Sutor]), und Vertriebskosten (fairr.de), ist es noch ein sehr weiter weg.

Also: Lieber mal an die eigene Nase fassen und selbst transparente Produkte und Vertrieb schaffen.
geschrieben von Matthias am 28.09.2016 14:59


Zitat:
Die Begründung: „wie hoch die Rente einmal ausfallen wird, ist völlig unklar“. In den Verträgen würden sich viele Fallstricke verstecken. Zitat Ende.
Da hat Finanztest völlig recht!
Nur dieser Satz trifft auf alle Lebens-und Rentenversicherungen zu, den garantiert ist, das nichts garantiert ist, siehe VVG §§ 153,163,169, VAG § 314.
Die Wette auf ein langes Leben gewinnt fast immer der Anbieter, nur bei Hesters war das anders.
Es gibt übrigens weder einen "Garantiezins", sondern nur einen Höchstrechnungszins, der keinem Kunden was nützt, weil keiner weiss, was bzw. welcher Betrag verzinst wird. Und es gibt auch keine "garantierte Rente" , sieh VVG , VAG. Wer die Risiken dieser Produkte seinen Mandanten nicht mitteilt, der sollte dafür auch haften.
Die Spitze der Mogelpackungen sind Rürup -und Riester R Enten, nicht nur wegen der gesetzlichen Vorgaben (Anrechnung Grundsicherung, nicht vererbar, Zwangsverrentung, Berufsfalle, Pfändbar, ... ) sondern vor allem wegen dem Missbrauch von Steuergeldern für private Anbieter, sowie der Kürzung der gesetzlichen Rente mittels Änderung der Rentenformel ( Kürzungsfaktoren).
Wenn selbst ein VDM Makler, Herr Fellman, bei Portfolio International schreiben lässt.
„Keine private Altersvorsorge mehr zu empfehlen“
Dann müssten auch langsam mal die Makler aufwachen, die behaupten auf der Seite Ihrer Mandanten zu stehen. Keines dieser privaten Produkte der Versicherer ist empfehlenswert, wenn es nicht vordergründig ums versichern geht!
Weil der Kern dieser Produkte im "versichern" liegt, nicht beim sparen. Und versichern heisst immer Kosten, meist intransparent.
Negative Rendite, Inflationsverluste, unbekannte Steuer im Rentenbezug, keine Sicherheiten, intransparente Kosten und weitere noch zu befürchtende staatliche Eingriffe wie bei BAV mit KV- Pflicht, dass sind die Risiken dieser Produkte. Unverkäuflich, nicht empfehlenswert aus Maklersicht für seine Mandanten.

Eberhard Stopp Versicherungsmakler
28.09.2016 14.50 UHR
geschrieben von E. Stopp am 28.09.2016 14:51


Sind es tatsächlich die Vertreter, welche unseriöse Abschlüsse tätigen, oder sind es nicht auch die Vertriebsvorgaben aus den Vorstandsetagen, wo die Steuerung über Sonderboni und Ähnliches so gesetzt wird dass der Vermittler oftmals, um zu überleben, sich dem Druck des Vertriebs beugen muss ?
geschrieben von Jürgen Z am 28.09.2016 14:18


Dieser Artikel trägt wieder einmal zur Verunsicherung der Bürger bei
... erst Indexprodukte verteufeln und dann zur fondsgebundenen Rentenversicherung raten ... AUA!
geschrieben von Martin Backhaus am 28.09.2016 12:56


Da haben wir nur ein Problem. Wo holen wir die qualifizierten Fachlehrer her. Die fehlen heute schon in allen Hauptfächern. Ach da fällt mir ein, diesen Part können die "qualifizierten" Mitarbeiter von den Verbraucherzentralen übernehmen.

Wahrscheinlich ist es aber dann, dass der Unterricht in diesem Fach ins Leere läuft. Und wer bezahlt das ? Der Steuerzahler.
geschrieben von Hubert Gierhartz am 28.09.2016 12:01


Diese Denke ist hirnlos. Soll der Konsument geschützt werden? oder die Banken (die dann die Provisionen geschickt verschleiern können) gestärkt? So rottet man einen ganzen Berufsstand aus. Kein Privatkunde bezahlt für Beratung, Abschluss, Schadenerledigung, Anfragen, und sämtliche weiteren Service den wir dzt. bieten extra Geld !
Und was ist dann mit den anderen Branchen? Muss ich dann den Teppichhändler für seine Beratung ebenfalls zusätzlich löhnen? oder der Wurstfachverkäuferin? und den Tupperware Berater?...
Die schädlichen hohen Abschlussprovisionen bei Lebensversicherungen bekommt man einfacher in den Griff >> Folgeprovision! Dann gibt es kein animo mehr für Glücksritter und unseriöse Strukturvertriebe schnell auf Kosten des Kunden reich zu werden. LG m.
geschrieben von Agentur KG Österreich am 28.09.2016 11:02
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