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Kommentare gesamt1906


Mein Erfahrungsbericht nach dreijähriger Schufterei als Berater.

Mein Erfahrungsbericht und sicherlich auch meine Genugtuung nach meiner 3 Jährigen Tätigkeit bei der DVAG – FVD Deutsche Vermögensberatung und dem anschließenden Rauswurf, wegen angeblich zu geringer Leistung. Ich habe und ich nenne es Pyramidenvertrieb, weil es nun mal so ist 3 Jahre lang Finanzprodukte, Versicherungen etc. pp. an die Frau bzw. an den Mann gebracht, was heutzutage nahezu schon eine Herausforderung ist, wenn sich jeder selber betrachtet und ich mich auch, muss man schon sagen wie oft benötigt man einen Kredit oder eine neue Versicherung und warum sollte jemand wechseln, wenn er mit seinem Produkt zufrieden ist. Genau das wurde uns beigebracht, dass des Kunden seine Produkte grundsätzlich schlecht sind und die Hauseigenen sind genau auf ihn zugeschnitten, obwohl sie meistens weitaus hochpreisiger waren, auch wenn sie nicht schlecht waren, aber in der heutigen Zeit einfach zu teuer, allerdings ging es nicht anders da diese Firma ein Strukturvertrieb oder auch Pyramidenvertrieb ist und die höher gestellten mitverdienten und nicht gerade unerhebliche Beträge. Ich habe das einige Jahre mitgemacht, da ich auch entsprechend gut verdient habe, mit der Zeit bekommt man allerdings ein schlechtes Gewissen, wenn man sieht mit welchen Methoden die Produkte geschönt bzw. verkauft werden, dem Kunden wird mit Hilfe entsprechender PC Programme oder Apps auf dem iPad dargestellt, wie schlecht er da steht und mit unseren Produkten er eine sorglosere Zukunft hat, nur leider muss ich sagen, sind diese Programme so programmiert, dass sie auch das tun was sie sollen, dem Kunden zeigen wie schlecht er abgesichert ist. Ein befreundeter IT Spezialist von mir hatte sich diese Apps näher angesehen und konnte dies auch bestätigen, also nur Abzocke, aber wegen des Geldes macht man das mit. Als ich dann nach einigen Jahren ausgebrannt war und auch der Kundenzuwachs etwas nachlies, was auch irgendwann verständlich ist, denn wie oft oder viele Finanzprodukte benötigt ein Mensch mit einem normal Verdienst, wurde ich einfach gebeten das Unternehmen zu verlassen, da ich nicht genügend Leistung erbringe und ich musste mir meine schwer erarbeiteten Provisionen erstreiten. Vielen Dank. Ich möchte Euch damit zeigen bevor Ihr Euch auf so etwas einlasst, überlegt genau was Ihr dort machen müsst, denn Ihr verliert viele Eurer sozialen Kontakte da dieser Beruf mit anderen Augen gesehen wird, zurecht allerdings nur meine Einsicht kam etwas verspätet. Hätte ich nicht einiges mitbekommen und nachgefragt, dann hätte ich mich niemals getraut das niederzuschreiben, denn die Methoden dieser Firmen das zu verschleiern sind nicht gerade sehr angenehm, ich habe glücklicher Weise einige Leute kennengelernt, die mir genügend Absicherung geben, damit ich das auch an die Öffentlichkeit bringen kann, damit nicht noch weitere Menschen, die dringend einen Job suchen, darauf hereinfallen.

Hier noch eine Zusammenfassung von anderen Betroffenen mit denen ich in Kontakt stehe, sie haben es sehr schön verallgemeinert, viel Spaß beim lesen.

Die DVAG hat keinen sehr guten Ruf, da sie laut Aussage vieler ehemaliger Mitarbeiter und Kunden wie jeder andere unseriöse Strukturvertrieb arbeitet. Du wirst erst als Mitarbeiter angeworben, man nutzt Deine Kontakte und fordert Dich auf, mit Bekannten und Verwandten Termine für Beratungsgespräche zu machen. Bei den Gesprächen sollen dann die Versicherungen oder ähnliches verkauft werden. Erkennt sich jemand wieder?

Nach Außen erweckt die DVAG den Schein, unabhängig zu sein und erzählt selbiges, wohl auch den Kunden. Tatsächlich gehört die DVAG zu einer großen Versicherungsgruppe und bietet auch nur deren Produkte an. Dadurch kann kaum einem Kunden wirklich das individuell geeignete Produkt angeboten werden. Ausbildungen bei Strukturvertreiben werden meistens als Köder eingesetzt. Ab einer gewissen Stufe bekommen Mitarbeiter wohl tatsächlich eine Ausbildung, aber diese Stufe erreicht kaum jemand. Die Bezahlung erfolgt nur durch Provisionen, also kein Abschluss dann auch kein Geld, also vielleicht bei anderen Versicherungen nach einer Ausbildung fragen.

Überlegt genau bevor Ihr dort anfangt ob das tatsächlich das richtige ist, wenn Ihr nicht genügend Leistung erbringt oder zu wenig Kunden, dann dürft Ihr die Tür von außen schließen.

Was ich bis heute nicht verstanden habe, in jeder Veranstaltung wird von vielen nur geprahlt wie viel sie verdienen und dann liest man Namen von Bekannten Beratern in Kleinanzeigen die sich Ihr Taschengeld durch den Verkauf von Töpfen und Pfannen aufbessern, was stimmt hier nicht. Wenn Ihr Finanzprodukte benötigt lasst Euch von unterschiedlichen Finanzpartnern beraten oder durchsucht das Internet und hinterfragt Euren Berater, solltet Ihr einen haben und wenn Ihr glaubt das er ehrlich zu Euch ist, allerdings sind es die wenigstens nur die Provision zählt ob der Kunde sich das leisten kann oder auch nicht.
geschrieben von ausaussteiger am 02.09.2014 21:50


Da kann man ja abwarten bis die Schadenquote so hoch ist, dass das Produkt gleich wieder vom Markt kommt. Bei jeder Neuerscheinung von Tablets oder Smartphones geht die große Schadenwelle los. Die Versicherer jammern doch jetzt schon, aber die Allianz kann es ja machen.
geschrieben von Peter seitz am 02.09.2014 18:10


...sonst wären es keine Strukki-Vertriebe!!!
Wer ist zufrieden mit den Produkten? Die Vorstände (die ja selbst nichts verkaufen) oder die Mitarbeiter, die beim Kunden sitzen?
Warum ist wer zufrieden? Weil keiner persönlich für seine (Un)Taten haften muss? Weil diese Vertreter auch noch alle Schriftsücke vorgegeben erhalten, inkl. Beratungsprotokolle, die meist diese Bezeichnung nicht verdienen ( DVAG..ist da Spitze). Weil Vertrieb eben heisst, etwas verkaufen und den Kunden zur Unterschrift zu bewegen. Keiner schreibt da was von Beratung, oder gar Hinweise auf die Nachteile von Riester R Enten und Co. Weil vor allem die VR diese Strukki-Vertriebe für Ihren Neuumsatz brauchen.
Redet da einer von Qualität der Beratung? Fragt da einer, ob der Kunde das Bedürfnis hat, seine "Langlebigkeit" (also älter als 85 zu werden) zu versichern und sagt da einer dem Kunden, was das ihn kostet? Sagt da ein Vermittler auch, was nach Beendigung der Sparphase auf den Kunden zu kommt ( Grundsicherung, nachgel. Besteuerung, § 89 VAG ...), bzw. zu den Nachteilen?
Sagt da ein MLP-Vertreter seinen Kunden was von dem Chaos bei CM?
Diese Vertriebe gehören verboten, weil Sie Kunden und Vermittler gleichermaßen schädigen.
Wachstum und Profit sollte in einer "Demokratie" nicht alles sein. Aber wo gibt es schon eine Demokratie?
E. Stopp Versicherungsmakler
geschrieben von E. Stopp am 02.09.2014 15:52


Schlecht recherchiert:
Einstiegsgehalt von 48000€, aber doch nicht für Vermittler!!
geschrieben von H. Braun am 02.09.2014 06:52


"So gehört der Klingelputzer, der ungefragt an der Tür klingelt und Versicherungen verkaufen will, längst der Vergangenheit an." Das stimmt so nicht. Besonders Strukturvertrieben wird ja oft vorgeworfen mit Nachdruck Adressen von Kunden und eigenen neuen Mitarbeitern abzufragen. Ich möchte auf einen aktuellen Artikel vom Versicherungsjournal zu hohen Stornoquoten hinweisen. Hier bekommt man den Eindruck, dass aggressiv und in zu vielen Fällen zum Nachteil des Kunden umgedeckt wird. Ausgerechnet die Exklusivgesellschaft eines Strukturvertriebs fällt negativ auf... . Schade ist, dass nicht zwischen Strukturvertrieb, normalen Vertrieb und Makler unterschieden wird.
geschrieben von Mike am 01.09.2014 23:07


Schön dass die beamteten Mütter auch bedacht werden sollen! Aber wann werden Beamte an der Zahlung der Mütterrente beteiligt. Beamte lernen so nie die Solidarität , die in der freien Wirtschaft per Gesetz von Beginn des Berufslebens an gelebt werden muss.
geschrieben von Gewissen am 01.09.2014 19:11


ACHTUNG!!
Es ist unglaublich: Nachdem ich meine Verträge angepasst habe, bin ich nie wieder bis zu einem Mitarbeiter telefonisch durchgekommen. Das waren zusammen genommen über 3 Stunden bisher. Ich bin auch keine Servicenervensäge, die ständig anruft. Aber ich musste dringend noch etwas erfragen! Zurückgerufen wurde auch nicht! Ich stehe seit 3 Wochen auf dem Schlauch! Ich werde noch heute alle kündigen!

Ich bin schockiert über soviel Dreistigkeit!
geschrieben von Peter am 01.09.2014 10:40


Superaktuell, diese Broschüre. Sie kennt sogar noch das 3-Säulen-Modell, nicht aber die Schichten, die ja auch erst seit 2005 bestehen...

Zitat aus dem Pamphlet:
"Volkshochschulkurs „Altersvorsorge macht
Schule“. Alle drei Säulen der Alterssicherung werden behandelt,
verschiedene Produktkategorien und ihre jeweiligen Vor- und
Nachteile werden dargestellt – unabhängig davon, ob staatlich
gefördert oder nicht. Auch Verbraucherschutzaspekte kommen
nicht zu kurz. Die Referenten (Fachleute der Deutschen Renten60
versicherung) informieren produkt- und anbieterunabhängig."

Unglaublich. Beraten soll also die gelernte Friseuse, oder was auch immer da qualifikations- und überwachungslos in der Verbraucherzentralen "berät". Wann werden hier Fachqualifikationen Zugangsvoraussetzung???
geschrieben von MH am 01.09.2014 10:28


Dass die Frauen, die zum 1.Juli 2014 in Rente gingen, die erhöhte Mütterrente schon sofort automatisch erhalten , finde ich nicht sehr sozial.

Andere, die schon lange und länger in Rente sind, sollen warten! Dann müssten diese Neurentnerinnen sich doch erst einmal hinten anstellen - oder!?
geschrieben von Wagner am 30.08.2014 09:47


Habe mittlerweile den Eindruck, daß das ganze geschäftliche Leben dieses Typen Göker aus 90 Prozent Stornoquote besteht. In jeder Hinsicht.
geschrieben von Plonk70 am 29.08.2014 22:16
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