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Kommentare gesamt2784


Mein persönliches dazu:
Einem Gewerbetreibenden oder Dienstleister hätten die Behörden längst den "Laden" wegen sittenwidrigem Verhalten, Ausnutzung von Marktmacht (Monopol, Oligopol)oder Wucher dicht gemacht. Auch Kartellbehörden, EU-Brüssel, Verbrauchereinrichtungen etc. würden dem sicherlich nachgehen, wenn es nicht Banken wären, bin ich mir sicher.
Die Wucherparagraphen 138 BGB und 291 StBG fallen mir dazu ein, finden allerdings hier niemals Anwendung. Warum? Ich weiss es auch nicht!
geschrieben von Georg Kühn am 21.05.2015 13:21


Als Finanzanlagevermittler mit Finanz-Studium und vielen Jahren im Beruf bin ich natürlich befangen. Zwei kurze Aussagen:
(1) Wenn ich zum Arzt gehe, möchte ich, dass der sich ernsthaft mit Medizin beschäftigt hat und haftet, wenn er groben Unfug treibt.
(2) Dass ich mit meinen Steuern einen Verbraucherschutz mitfinanziere, der populistisch regelmässig sein Fähnchen nach dem Wind ausrichtet ärgert mich (längere Hausse --> ETF´s - was wird in der Baisse empfohlen???).
geschrieben von Carsten J. Müller am 21.05.2015 12:18


Weshalb kommentiert man eigentlich noch das kommunistische Gesülze und Gejammere von Herrn Stopp? Ein Kind der DDR, das den Fall der Mauer bis heute nicht verkraftet hat und sich nach einem streng sozialistischen System zurücksehnt, bei dem Menschen von der Stasi überwacht werden und der Staat als übergeordnetes Verteilungs- und Organisationssystem agiert, will diese Plattform hier für seine Propaganda nutzen. Wohnhaft vermutlich in einer kleinen Ostgemeinde, hält der den Staat für die Melkkuh der Nation und die leistungsstarken Träger unserer Gesellschaft sollten, ohne selbst Vorteile zu haben, die Leistungsschwächeren finanzieren, damit alle den gleichen Lebensstandard haben und Leistung eben nicht mehr belohnt wird. GENAU! Hat super funktioniert.

Meine Meinung: Ich zahle hohe Steuern und das sogar gerne, denn es zeigt mir, dass ich nicht so schlecht verdiene. Dafür möchte ich aber auch Vorzüge haben. Diese habe ich z.B. als Privatversicherter, denn jede Stunde, die ich als gesetzlich Versicherter im Wartezimmer verbringen müsste kostet mich Geld. Dafür habe ich eine private Pflegeversicherung abgeschlossen, um eben nicht im Doppelzimmer meine Pflege verbringen zu müssen. Und dafür, dass ich jetzt mehr verdiene und sowieso mehr Steuern zahle, darf ich auch im Alter mehr haben als die Grundsicherung. Dafür habe ich mich von der GRV befreien lassen um eben nicht derzeit 323 EUR pro 1 EUR Rentenanspruch im Monat zahlen zu müssen, da in der kapitalgedeckten Vorsorge wesentlich mehr rauskommt (Vgl. Rentenformel). Dafür kann ich aber meine Beiträge bzw. Sparraten nicht als Vorsorgeaufwendungen absetzen. Das ist fair und gerecht aus meiner Sicht. Wir haben in Deutschland ein gutes System, bei dem auch Schwächere etwas leisten dürfen, auch ich komme aus keiner Akademikerfamilie. Nur habe ich mich NIE darauf verlassen, dass mir der Staat Geld zuschiebt und mir z.B. mein komplettes Studium OHNE Bafög MIT Arbeit finanziert. Es funktionierte trotzdem. Dafür hatte ich aber immer mehr als meine Kommilitonen. Wie ungerecht vom Staat, dass ich nichts abgeben musste, oder?

Wir haben in Deutschland:
- ein gutes Gesundheitssystem, das weltweit führend ist
- eine auskömmliche Grundsicherung
- ein durchlässiges System

Nur müssen sich die Menschen hier endlich mal selbst auf die Hinterfüße stellen und sich nicht immer auf den Staat verlassen. Wir sind Menschen und keine Affen, denen man alles vorgeben muss. Jeder ist sich selbst seines Glückes Schmied!
geschrieben von PM am 20.05.2015 13:42


Sehr geehrter Herr Claus,
das Gesetz zu Erneuerbaren Energie hilft einer ganz kleinen Gruppe von Bürgern, das mag sein, ist aber wohl für die allgemeinen Themen hier nicht geeignet, als positives Beispiel.
Es ist nach meiner Auffassung gerade der Fehler vieler Bürger, vieler Makler, dass Sie sich nicht in die Politik und die Diskussion um politische Themen einmischen.
Wir sind alle Wähler, wir alle, auch die Makler, müssen ausbaden, was die Politik verzapft.
Und wir sind Fachleute für bestimmte Gebiete, wie zum Bsp. der Altersvorsorge. Wenn hier Herr Raffelhüschen zitiert, seine unhaltbaren Scheinthesen zitiert werden, dann halte ich es für meine Pflicht als Makler und Bürger, darauf hinzuweisen, dass es mehrere wirkliche Experten gibt, die dessen These von der Demografie schon widerlegt haben, wie Prof Sell, Prof, Schmähl, Prof . G. Bosbach. Die Ursache der Privatisierung der Vorsorge hat mit der Demografie so gut wie nichts zu tun.
Die Mainstream-Medien verdummen das Volk, nicht nur beim Thema Altersvorsorge.
Wer wenn nicht wir Makler sollten den Kunden mal erklären, wie die gesetzliche Rentenversicherung funktioniert und das diese auch zukünftig funktionieren könnte, zum Bsp. wenn alle einzahlen.
Ich bin überzeugt, dass es jeden hilft, egal ob Makler oder Verbraucher, wenn er die Ursachen und Hintergründe von Fehlentwicklungen kennt.
Unsere ganze Arbeit zum Thema Altersvorsorge - siehe Rürup –Riester – R Ente, ist eine politische (!!) Botschaft an den Kunden: Altersvorsorge - Es geht nur noch durch Privatisierung!
Diese Botschaft ist aber politisch falsch, sie ist zum Nachteil aller Bürger und Pflichtversicherter. Als Makler versuche ich darüber aufzuklären, wo es geht.
Und das werde ich auch weiterhin tun.
Und die absehbare Entwicklung zu TTIP, NSU, Ukraine –Russland, die Verwerfungen bei Einkommen, ESM / Fiskalpakt, …Sparpolitik in den Kommunen, werden vor allem den Normalbürger treffen, jedes Jahr härter.
Übrigens engagiere ich mich schon als Stadtrat politisch.
Es macht keinen Sinn, meine politischen Überzeugungen zu verheimlichen, da bekommt man nur Bauchschmerzen. Meine Mandaten wissen das, können das auf meiner Homepage sehen und können jederzeit zu einem anderen Makler gehen, wenn Sie unbedingt CDU – Wähler sind und diese Politik gut finden.
Ich habe übrigens Ihren Kommentar zu Raffelhüschen
„ Gesetzl. Pflegeversicherung , grössster Fehler der Nachkriegsgeschichte „ vermisst.

Was dieser Mensch absondert, darf nicht unwidersprochen bleiben. Dieser Mensch ist einer der schlimmsten Lobbyisten, ein Mietprofessor, der auch für viel Geld behaupten würde, die Erde ist eine Scheibe.
In diesem Sinne lassen Sie mir meine Kommentare, ich lasse Ihnen die Entscheidung, Sie zu lesen oder zu überlesen.
Eberhard Stopp Versicherungsmakler
geschrieben von E. Stopp am 20.05.2015 10:17


Die Kritik geht fehl und kann nicht ohne Widerspruch bleiben.

In der Tat sind Kosten für die Geldanlage entscheidend - es gibt ausreichend Untersuchungen dazu.

Die Diskussionen Aktive-Passive Fonds tendiert regelmäßig in einen religiösen Glaubenskrieg, davon haben wir schon genug in der Welt.

Warum wird das provisionsfreie Produkt mit falschen Argumenten bekämpft? Die Frage, ob ein Indexprodukt seinen Vergleichsindex schlägt, ist irreführend und inhaltlich falsch.

Die Aussage, dass ein Depot mit ETFs nicht steuerbar ist, disqualifiziert den Autor aus fachlicher Sicht vollständig. Wer sich mal ein wenig mit der Portfoliotheorie und Korrelationen beschäftigt hat, bekommt mit ETFs perfekte Bausteine für vollständig steuerbare Depots - nichts anderes machen die institutionellen Anleger der großen Pensionsfonds in den USA. Das geht auch in Klein.

Und am Ende dreht man die überbordende Haftung um, in dem das als Qualitätsmerkmal der Beratung heranzieht - die Gerichte sind voll mit diesen Beratungsnachweisen.

Kein aktives Produkt schlägt dauerhaft ein Weltdepot passiver Fonds. Also lassen wir den Streit und werden konstruktiv: Warum nicht den Menschen eben genau die aktive Steuerung des Depots mit passiven Fonds als Dienstleistung verkaufen?

Ein Problem ist die fehlende Allgemeinbildung der Bürger. Jahrelang wurden sie von allen Seiten ver*scht und jetzt ist das Vertrauen flöten. Aber das gewinnen wir nicht zurück, wenn wir fälschlicherweise behaupten, dass die kostengünstige ETFs Teufelszeug sind.

Warum die Stiftung Warentest in ihren Heften seit Anfang an immer wieder Bestenlisten von aktiven Fonds abdruckt, ist mir auch ein Rätsel. Ich vermute, die führen nur fort, was sie schon immer gemacht haben. Und es füllt ja auch Seiten...
geschrieben von Gisbert Sachs am 20.05.2015 10:17


Ich denke auch, dass die Jugend und Schüler ganz großen Wert auf ein weiteres Schulfach wie Versicherungswesen legen. Es ist weniger abstrakt als VWL und mindestens so interessant wie Physik oder Chemie. Nur wer soll es tun? Da bleiben wohl nur der seriöse und unbescholtene Versicherer wie Debeka oder die Lehrer-Gewerkschaften, die sich häufig die besten Versicherungsgesellschaften für ihre Mitglieder rausgesucht haben. Die einen die AXA/DBV, die anderen die Generali. Die haben einen gepflegten und freundschaftlichen Umgang mit Lehrern.
geschrieben von ralph hirnrabe am 20.05.2015 09:51


Also ich mochte Herrn Klopp noch nie wirklich, ich glaube das resultiert zu meiner Abneigung dem BVB gegenüber, aber das ist ein anders Thema. Nun da er Werbepartner der DVAG ist muss ich sagen, der Mann hat mal was richtig gemacht. Er kann sich glücklich schätzen, Trainer des mit Abstand erfolgreichsten und größten Finanzbetriebs in Deutschland zu sein.
geschrieben von Günter am 20.05.2015 09:34


Schulfach Versicherungen ist Quatsch und wäre zu spezifisch.
Es könnte allerdings sehr viel volkswirtschaftlicher Schaden und persönliche Enttäuschungen abgewendet werden wenn jeder Schulabgänger weiß was eine Versicherung ist, was eine Aktie ist, was ein Fond ist, was ein Kredit ist, was eine Anleihe ist, was ein Konto ist, was ein Vertrag ist, was eine Unterschrift bedeutet, ohne die genauen Details zu kennen usw. Einfach etwas wirtschaftliches Allgemeinwissen mit anwendbaren Beispielen sollte in den jungen Köpfen vorhanden sein. Das wäre sicher ein sinnvolles Schulfach. Es gibt Eltern, die können das einfach nicht vermitteln und das ist heutzutage fatal.
Sebastian Claus
geschrieben von Sebastian Claus am 19.05.2015 21:31


Herr Stopp,
ob das Erneuerbare-Energien-Gesetz schwach ist, ist Ihre Meinung. ich finde es eher stark, dass Deutschland in diesem Sektor eine Vorreiterrolle einnimmt und es wird unserem Land in Zukunft noch viel nutzen. Ich bekunde im Übrigen keine Antipathie gegen Sie und trage sowas schon gar nicht zur Schau. Herr Deising hat sich sehr gewählt und reserviert ausgedrückt und ich habe in dem Moment genau das gedacht was er geschrieben hat. Deshalb mein Kommentar. Ich bin in vielen Themen Ihrer Meinung jedoch will ich hier keine Kollegen von meiner Meinung überzeugen. Versicherungsbote soll doch eine Fachplattform sein um sich zu informieren, auszutauschen und verschiedene Blickwinkel kennen zulernen. Jedoch kenne ich von ihnen, egal zu welchem Thema, sinngemäß immer nur ein und den selben Kommentar. Und das nervt manchmal etwas.
Ich versuche es in Zukunft auch zu überlesen, weil es mir nicht hilft. Gehen Sie doch in die Politik um die Schieflagen zu verändern, oder schreiben sie in einem Politikforum. Als Makler können Sie die Gesetze nur anwenden und darüber informieren. Ob sie jetzt schlecht oder gut sind steht auf einem anderen Blatt. Hat aber mit unserem Beruf wenig zu tun.
Sebastian Claus
Sebastian Claus
geschrieben von Sebastian Claus am 19.05.2015 21:17


Was möchte uns der Autor dieses Artikels sagen? Dass er die Makler bzw. die Provisionberatung ungerecht behandelt sieht? Oder dass Makler tatsächlich ihre Arbeit machen und versuchen genau zu rechnen?
geschrieben von Paul Beck am 19.05.2015 20:21
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