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Kommentare gesamt2208


Was für ein Schlag ins Gesicht für Menschen, die gerne Kinder gehabt hätten und es nicht klappte. Es wird so oft davon ausgegangen, dass kinderlose Paare dies auch so gewollt haben. Was ist mit all denen, die so gerne wollten? Soll man sich dann gleiche erschießen, weil man für die gesellschaft untauglich ist?
geschrieben von Marianne am 18.12.2014 12:34


Die eigentliche Frage ist m.E., ob es Göker wirklich darum geht seine Autobiographie schreiben oder ob die ganze Ankündigung eher ein Druckmittel gegen bestimmte Versicherer und dort tätige Personen ist. Möglicherweise gibt es auf Grund Gökers Ankündigung „Ich will alles erzählen, wie es nun einmal gewesen ist.“ eine erhöhte Bereitschaft bei den Betreffenden die Schadenersatzforderungen gegen Göker „zu vergessen“ oder „neu zu definieren“. Auf diesen Gedanken könnte man durchaus kommen.

Fakt ist, dass Göker so oder so vermutlich wieder der Gewinner sein wird, denn entweder muss er sich wegen Schadenersatz weniger oder gar keine Gedanken mehr machen oder er verdient Geld mit seinem Buch.

Kommt es tatsächlich zur Bucherscheinung, so wird die angekündigte Autobiographie für damals involvierte Versicherer und Personen wohl eher kein Ruhmesblatt, was vermutlich für einige Personen – zumindest betreffs Reputation - Konsequenzen haben dürfte. Eine sprichwörtliche "Zwickmühle" in der die Betroffenen hier stecken. Clever war und ist er schon der Herr Göker …
geschrieben von Udo Rummelt am 18.12.2014 12:32


Erst Swiss Life, dann Basler, nun Helvetia ... stellen die Riester E Enten - " Angebote " ein!
Das ist eine gute Nachricht- für die Kunden und sollte auch manch Makler-Riester-Befürworter zum Nach-Denken anregen.
Stellt sich die Frage, haben die Schweizer bezüglich Riester _ R Enten nachgedacht, nach gerechnet? Und sind zu dem Schluß gekommen, das Produkt rechnet sich weder für die Kunden, noch für die Anbieter?
Wann ziehen die deutschen Anbieter nach? Und wann macht die Politik diesem Unsinn endlich ein Ende und besinnt sich auf das beste " Produkt" bei der Altersvorsorge:
Die umlage-paritätisch-finanzierte Rentenversicherung, als lebensstandardsicherende Rente.
Es ist an der Zeit um zudenken und umzusteuern.
Politiker, die nicht in der Lage sind einen Fehler einzugestehen und zu korrigieren, handeln verantwortungslos, machen sich schuldig gegenüber dem " Souverän", dem Volk.

E. Stopp Versicherungsmakler
geschrieben von E. Stopp am 18.12.2014 10:05


Der Brüller schlechthin --> Zitat aus Artikel: „Die Verschiebung der Vertriebswegeanteile von den unabhängigen Vermittlern zur AO ist bei vielen Gesellschaften zu beobachten und somit nicht durch einzelne Gesellschaften getrieben“, erläutert Christian Hildenbrand, Studienautor und Berater bei Towers Watson. „Die Gründe für den geringeren Rückgang in der AO sehen wir in der höheren Bestandsfestigkeit ihrer Zielgruppen. …“

Da hat Herr Hildenbrand ziemlich große Tomaten auf den Augen, denn die Gründe liegen wohl eher an völlig anderer Stelle, mithin der Dokumentation. Eigentlich müssten alle Vermittler (also nicht nur Makler) ihren RAT dokumentieren WARUM die Krankenversicherung gewechselt werden soll. Dies betrifft sowohl den Wechsel aus der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in zu einer privaten Krankenvollversicherung (PKV), wie selbstverständlich auch den Wechsel von einer PKV zu einer anderen PKV.

Bei Maklern scheint sich langsam die Erkenntnis durchzusetzen, dass die gesetzliche Pflicht zur Dokumentation des RATES in Bezug auf einen Wechsel PKV zu PKV ein ziemlich glattes Pflaster ist. Folglich sinkt das PKV-Voll-Neugeschäft im Bereich der unabhängigen Vermittler, welches bekanntlich zu Großteilen gar kein Neugeschäft (GKV zu PKV), sondern vielmehr Umdeckungsgeschäft (PKV zu PKV) ist.

Bei gebundenen Vertretern scheinen die Gefahren eines nicht richtigen oder unvollständigen Rates in der Dokumentation dagegen (noch) weniger wahr genommen zu werden als im unabhängigen Vertriebsbereich. Die Ursachen dafür sollen hier nicht Thema sein ;-). Bedenken sollten gebundene Vertreter jedoch stets, dass der Versicherer zwar für „Tun und Unterlassen“ seines Handelsvertreter haftet (Aug‘ und Ohr des Versicherers), der Versicherer seinerseits jedoch einen Regressanspruch gegen den gebundenen Vertreter hat, wenn Selbiger im Vertretervertrag nicht eindeutig ausgeschlossen ist (was kaum der Fall sein dürfte).

Für alle Versicherungsvermittler ergibt sich daraus im Übrigen ein sehr feiner Beratungsansatz. Stößt der Versicherungsmakler oder sonstiger Versicherungsvermittler auf einen Kunden, bei welchem die PKV nachteilig für den Verbraucher gewechselt wurde ohne das diese Nachteile entsprechend dokumentiert wurden, so ergeben sich ziemlich sicher Schadenersatzansprüche des Verbrauchers. Dies dürfte beispielsweise dann der Fall sein, wenn nicht ordnungsgemäß dokumentiert wurde, dass durch den Wechsel Altersrückstellungen oder gar Leistungen verloren gehen bzw. gemindert sind. Gleiches gilt für höhere, ggf. gar versteckte Selbstbeteiligungen, gegenüber dem ursprünglichen Tarif. Dieser Schluss darf zumindest aus einem kürzlich gesprochenen BGH Urteil gezogen werden (www.versicherungsbote.de denn die Beweislastumkehr gilt selbstverständlich nicht nur in Sachen Dokumentation zur Lebensversicherung, sondern vielmehr generell im Versicherungsbereich.
geschrieben von Udo Rummelt am 18.12.2014 09:59


Für wen brach das Neugeschäft denn 2013 mehr als erwartet ein? Davor ist nicht nur von Vermittlern schon lange vor dem 1.4.2012 gewarnt worden. Wenn Beratung für ein Produkt sich nicht mehr rechnet, dann muss man sich eben auf andere Produkte focussieren. Der jetzt anstehende Einbruch im Lebensbereich für in Deutschland bilanzierende Unternehmen wg. des LVRG wird den dramatischen Einbruch in der Krankenversicherung noch übertrumpfen.
geschrieben von H. Braun am 18.12.2014 07:29


Andere VR werden folgen oder sind schon gefolgt, siehe Signal-Iduna, Ergo, Axa usw. Ohne Neugeschäft läuft eben nichts. Für die Verwaltung reicht auch ein PC- Programm.
geschrieben von H. Braun am 17.12.2014 08:01


Wen interessiert denn noch seit 2012 das unterbezahlte Nischenprodukt private Vollversicherung? Man kann daran höchstens noch die Folgen für das Produkt LV/RV ableiten, dem der gleiche Abgang vorprogrammiert ist.
geschrieben von H. Braun am 17.12.2014 07:54


Ja, ich hab daran geglaubt! Richter sind auch Menschen und Verbraucher! Jippiaje! Jetzt noch den ersten "Verkauf" des "legalen Betruges" verbieten, dann gibts auch keine Umdeckungen mehr!!!!
geschrieben von Enrico am 16.12.2014 23:26


Na klar stefan, warum auch vom Martführer der als einziger von morgen und morgen bestratings bekommt absagen wenn man doch Struckturvertriebsprodukte verkaufen kann oder halt schlechter verzinst / unsichere Anlagen. Für einen Markler eine Auskunft die er geben kann weil makler sowieso nicht an Kunden denken
geschrieben von Mattias am 16.12.2014 21:29


Besonders lustig finde ich die "Unkenntlichmachung" im durch den BGH veröffentlichten Urteil. Zitate aus dem Urteil:
"Die Beklagten sind selbständige Versicherungsvertreter und als solche für die D. V. AG tätig." und "Stattdessen schlossen die Kläger über die D. V. AG neue Versicherungen einschließlich einer Lebensversicherung bei der A. M. Versicherung ab."

Nun denn ... ;-).
geschrieben von Udo Rummelt am 16.12.2014 17:25
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