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Kommentare gesamt2027


Größtmögliche Unabhängigkeit des Vermittlers ist wichtig für den Kunden und kann, wenn der Vermittler nicht auf der der Seite des Kunden steht, andererseits für den Kunden existenzgefährdend wirken.

Der Vertreter verkauft das Produkt "seiner" Gesellschaft an den Kunden. Egal ob es passt. Verkauft er nicht, verhungert er.

Der Makler verhungert auch wenn er nichts verkauft. Nur kann er gemeinsam mit dem Kunden die passende Gesellschaft aussuchen die genau den für den Kunden passenden Versicherungsbedarf deckt. Ihm kann es egal sein welche Gesellschaft ihm die Provision überweist.

Das Fazit ist rein menschlich: Obwohl der Makler für seinen Kunden das Beste tut und ehrlich ist, verdient er dennoch sein Geld.

Wir Fachleute kennen das. Warum nur geht das weder in die Köpfe der Presse, der Politiker und letztlich auch nicht in die der Kunden.

Das Prinzip der Banker (Gier in der Ausschließlichkeit bei Geldanlagen)haben mittlerweile doch auch die Endverbraucher verstanden.
geschrieben von Ordinator am 22.10.2014 11:05


@A.Schmidt
Oder Diejenigen, die 15 Jahre als gebundener Vertreter tätig waren, die Missstände erkannt haben und ohne Ansprüche zu stellen auf den freien Markt gegangen sind.

Ihre Variante gibt es sicherlich auch.
geschrieben von Sebastian Claus am 22.10.2014 09:59


Na super, die können ja nicht einmal einen Versicherungsmakler von einem Versicherungsvertreter unterscheiden. Die sprechen Empfehlungen aus und haften nicht dafür! Wie weit geht das noch in dieser Bananenrepublik.
www.markus-boettcher.com
geschrieben von Markus Böttcher am 21.10.2014 23:44


Sehr geehrter Herr Lustig,

ich finde Ihren Kommentar lustig ... schade nur, dass die Sache nicht zum Lachen ist.

Ich habe leider viele schlechte Erfahrungen mit der DVAG gemacht.

"Ich lese immer von Schäden am Kunden. Welche Schäden??"
Bei mir wurden Verträge umgedeckt. Lebensversicherung in Riester mit Garantiezins. Dieser dann in Riester-Fondpolice und dann der Versuch eine Riester in eine Rüruprente-Fondspolice zu überführen.
Schäden: Ja! Jedes mal habe ich Abschlussgebühren gezahlt und die Bedingungen und die Rendite der Verträge wurde immer schlechter, eben weil der Garantiezins geringer wurde, die Provisionen auf 5 statt auf 10 Jahre verteilt wurden ...! Bitte lesen Sie Berichte bei Dooyoo und Ciao. Dort finden Sie viele negative Erfahrungen mit der DVAG.

"Seltsamerweise steht bei sämtlichen Rankings und Bewertungen ganz oben mit dabei." Hier ist die Frage von welcher Seite man guckt. Kennen Sie das Versicherungsjournal? - dort finden Sie viele interessante Statistiken. Die AachenMünchner hat im Vergleich zu anderen großen Versicherern: eine relativ hohe Stornoquote (Indiz für Umdecken, absatzorientierten Verkauf und Vertragsreue), hohe Verwaltungskosten (Indiz für relativ teure Verträge), mittelmäßige Verzinsung bisheriger Lebensversicherungen. Die Beratungsqualität ist nicht viel anders als die anderer Versicherer. Central-Krankenversicherung ... die "Beitragsanpassungen" sind bekannt.

"Wenn ich meinen Kunden dann erkläre das ihr Fonds im 5 Jahren 51% Wertentwicklung hatte, dann wird gefeiert :)"
Welcher Fond? Von vielen Fonds wird immer einer gut sein. Wie sieht denn der Durchschnitt aus?? Welche Quote hat den der am schlechtesten laufende Fonds, der durch die DVAG verkauft wird? Haben Sie sich mal die Verwaltungskosten der Fonds der DVAG angeschaut? Ich finde die Gebühren meist ganz schön hoch - es bleibt also weniger beim Kunden übrig. Warum hat die DVAG für die Fondpolicen keine preiswerten Indexfonds??

"wir beziehen zwar die Produkte von der AM, arbeiten aber dennoch zum Wohle der Kunden." Das war beim meinem DVAG-Verkäufer eher nicht so. Trotz Beschwerde ist er übrigens immer noch aktiv. Herr Lustig: Was passiert, wenn ein Kunde falsch beraten wird oder Verträge zum Nachteil des Kunden umgedeckt werden: Wird der Kunde entschädigt. Wird der alte Zustand wieder hergestellt. Mein DVAG-Verkäufer hat auf die Beratungsprotokolle "auf Kundenwunsch" geschrieben - ich als Kunde habe in diesem Fall doch praktisch keine Chance gegen die Verträge vorzugehen...??

geschrieben von Arne am 21.10.2014 23:36


Wer als Makler sein Büro verläßt und als Verkäufer beim Kunden ankommt, braucht sich über den berechtigten Vertrauensverlust nicht beklagen. Echte Makler hingegen spüren nichts davon!
geschrieben von Christoph Ledel am 21.10.2014 19:20


genau so ist es, Herr Rummelt.
Ich erkläre meinen Neukunden, bei der Übergabe der Erstinformation, erstmal die Unterschiede zwischen Ein-Firmen-Vertreter, Mehrfachgeneralagent, Strukturvertriebler und Versicherungsmakler. Die Kunden sind dann meist erstaunt, da sie gemeinhin alles in einen Topf werfen. Wenn ich dann in der Studie lese :"Innerhalb des Maklervertriebs schnitten folgende Gesellschaften am besten ab.....", dann zeigt das schon den falschen Ansatz der Umfrage, denn hier handelt es sich um Ein-Firmen-Vertreter und eben nicht um freie und unabhängige Makler.
Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen, also am besten in die Tonne damit.
geschrieben von Andreas Barré am 21.10.2014 17:59


...ach ja, soviel Forschung , Vergleiche und Marktanalysen ..und doch sind Sie alle so unterschiedlich !

Was interessiert in dieser Analyse ( die übrings Amazon als "vertrauneswürdigesten Onlineanbieter darstellt laut Kundenaussage ) Onlineversicherer ??

Ich erlebe es tagtäglich anders herum , das Vertrauen in Bankberater und AO Vermittler schwindet !

Vergleich gefällig ? : In einer anderen Analyse der vermittelten neu abgeschlossenen Vorsorgen wurden hinter Onlineprotalen erstmalig Makler bei Sach und Krankenversicherungen mit dem höchsten Vermittlungsstellenwert angesehen , jede dritte bis vierte Vorsorge in diesem Bereich geht mittlerweile über einen Maklerbüro !

Das Vertrauen in Makler ist seit der 2007 um 33,7 % gestiegen , das in die AO Vermittlung um 22,6 % gesunken..

Mache sich bitte jeder selbst einem Reim daraus..

In diesem Sinne HG DerMakler

geschrieben von DerMakler am 21.10.2014 17:47


Makler werden ja meistens auch nur diejenigen, die von keiner Gesellschaft mehr als gebundener Vertreter genommen werden, weil sie schon x Mal nach Ablauf der Garantien das Unternehmen gewechselt haben.
geschrieben von A.Schmidt am 21.10.2014 17:29


So ist es, die meisten Kunden haben keine Ahnung vom Unterschied zwischen Vertretern und Makler. Und dann wird noch Immobilienmakler mit Versicherungsmakler gleich gesetzt ...mit großem Negativtrend. Und natürlich hat weder GDV, noch die meisten VR (mit Ausschließlichkeitsvertrieb oder gar Strukkis ..), noch Politiker und " Volksvertreter " ein Interesse, ein realistisches Bild und die gesetzlichen Unterschiede zwischen Vertreter und Makler zu verbreiten.
Aber da ...gibt es ein Licht am Horizont: BFV
" Bundesarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Versicherungsmakler“ !!
Mitglieder z. Zeit, Haftpflichtkasse D., DMB, Alte Leipziger, Lv1871 (was wollen die da?) KS- Auxilia, und MarktIntern
" Versicherungstip" (Herr Hausen !), VolkswohBund, Alte Oldenburger, Stuttgarter Leben.
Eine kleine Revolte der "Maklerversicherer" gegen den GDV?
Von HKD habe ich noch keinen Kodex erhalten, aber von Stuttgarter schon, den des GDV!!
Den habe ich abgelehnt-Antwort war die Kündigung der Courtagezusage.
Zitat Versicherungswirtschaft, 19.08.2014; Herr Roider, Vorstand HKD:
"Ein Wunsch für die kommenden Monate ist es, die Interessen unserer Makler als Sachverwalter ihrer Kunden auch bei der Umsetzung von IMD II so zu verankern, dass auch weiterhin für alle Marktteilnehmer dieses Segments ausreichende Chancen zur Wettbewerbs- und Ertragsfähigkeit bestehen. Damit verbinde ich insbesondere, wie bereits mehrfach erwähnt, eine klarere Profilierung des Berufsbildes Makler und auch eine deutlich höhere, öffentliche Wertschätzung dieses Berufsstandes." Zitat Ende.
Na hoffentlich !
Das im Artikel ausgerechnet der „ Makler-Verweigerer“ VHV in der Maklerbranche „ Versicherungen die höchsten Kundenvertrauenswerte „ erwähnt wird, ist sicher ein Versehen (siehe Portfolio international Oktober 2014;Seiten 18-20).

E. Stopp Versicherungsmakler

geschrieben von E. Stopp am 21.10.2014 16:37


Bitte beachten Sie, dass die Frist für die Abgabe des Prüfungsberichts 2013 am 31.12.14 ausläuft!

Mehr Informationen gibt es hier:
wirtschaftspruefer-muenchen.eu
geschrieben von Holger Kock am 21.10.2014 10:53
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