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Markt | 23.03.2012
Statistik 

Knapp eine Millionen neue Riester-Verträge in 2011

Knapp eine Million Bundesbürger schlossen im Jahr 2011 einen neuen Riester-Vertrag ab. Die Zahl der Verträge stieg damit auf über 15,3 Millionen an. Dies teilte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in einer aktuellen Pressemeldung mit.


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Auf das Gesamtjahr gesehen erhöhte sich die Zahl der Riester-Sparer um 971.000. Die Gesamtzahl der Riester-Verträge hat damit die 15-Millionen-Grenze überschritten und hat sich mit Stand 31. Dezember 2011 auf 15.360.000 erhöht. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wertet diese Entwicklung als ein gutes Signal für die geplante Zuschussrente, die künftig noch mehr als bisher zur privaten Vorsorge motivieren soll.

Den stärksten Zugang gab es im letzten Quartal mit 243.000 bei den Riester-Versicherungen gefolgt von den Wohn-Riester-Verträgen mit 71.000, den Riester-Fondssparplänen mit 32.000 und den Riester-Banksparplänen mit 23.000. Damit hat die noch recht junge Variante des Wohn-Riesters erstmalig die Riester-Banksparpläne überholt.

Größtes Plus bei Wohnriester-Policen

Auf das Gesamtjahr gesehen, entfielen auf Riester-Versicherungen 502.000 (+ 5 %), auf Wohn-Riester-Verträge 284.000 (+ 58 %), auf Riester-Fondssparpläne 138.000 (+ 5 %) und auf Riester-Banksparpläne 47.000 (+ 7 %) der Neuverträge. Den stärksten Zuwachs gab es somit bei den Wohn-Riester-Verträgen mit 58 %.

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Bei den genannten Zuwächsen handelt es sich um Nettozuwächse, d. h. Vertragsabgänge bzw. Kündigungen sind bereits berücksichtigt. Der Anteil der ruhend gestellten Riester-Verträge (aktuell keine Beitragsleistungen in der Ansparphase) wird für das Jahr 2010 auf rund 18,5 % geschätzt und liegt damit unter dem Wert für nicht förderfähige Rentenversicherungen.

Weitere Nachrichten zu den Themen: Statistik  Altersvorsorge  Riester-Rente  Rürup  Altersvorsorge  


Kommentare (3)
05.04.2012 17:10:00

Zitat: hier haben doch alle verlernt für sich selbst zu denken -Zitat Ende . Wer sowas schreibet, scheint von der Branche keine Kenntnis zu haben, nicht in D. zu leben oder beides. Das ist purer Unsinn. Private Altersvorsorge sollte in erster Linie zu einer ausreichenden Rente des Bürger führen, in zweierlei Hinsicht: Es reicht für den Bürger wirklich zum (Über) leben und der Staat ( also die Steuerzahler) muss nicht noch Zuzahlungen leisten. Die Riester - R Ente erfüllt keines der beiden Kriterien. Denn die Zuzahlungen ( ungefragt, undemokratisch bestimmt) leistet der Steuerzahler in der Ansparphase durch die Zulagen und Steuerersparnis. Der Nutzen für den Einzelnen entsteht zu keiner Zeit, da entweder Anrechnung an Grundsicherung erfolgt, oder nachgelagerte Besteuerung, auch für die einmalige Auszahlung der möglichen 30 % vom Kapital. Die Riester- E Ente ist ein Produkt der neoliberalen Herrschenden und ein Geschenk an die Finanzindustrie. Dabei lässt man Gelverwendung und Sicherheit der Kundengelder vollkommen außeracht. Altersvorsorge ist kein Versicherungsproblem, sondern ein Geldanlageproblem. Es wird zur Altersvorsorge nicht zwingend eine Versicherung benötigt. Man versucht dies aber den Kunden einzureden, weil dort das Kundengeld am längsten und am weitesten weg ist vom Kunden- also nicht verfügbar (ohne massive Verluste). Ein Versicherungsproblem wird es nur dann, wenn man die Langlebigkeit versichern will, Will das der Kunde aber? Mit dem Risiko, vor 85 Jahren zu versterben um dann das Restkapital zu verlieren? Der Mißstand ist gerade: der Kunde wird nicht gefragt, dem Kunde wird nichts erklärt, der Kunde wird nicht sachlich informiert. Der Staat, der die meisten Bürger zu PFLICHTVERSICHERTEN macht, hat auch die PFLICHT, diesen Beitragszahlern eine auskömmliche Rente ( mindestens Grundsicherungshöhe ) zu garantieren. PUNKT. Notfalls mit Steuergeldern. Die Riester- R Ente ist so überflüssig wie ein Kropf. Wer über die Absichten bestimmter Netzwerker der Atlantik-Brücke sich informiert, weiss um das wirkliche Ziel der Privatisierung der Vorsorge.

04.04.2012 11:00:00

wenn nicht unser Staat- es kann doch nicht sein, dass in der heutigen Zeit immer noch ein paar Verrückte behaupten, dass alle grundsätzlichen Probleme- ob Rente oder KV vom Staat allein gelöst werden müssen. Wer ist denn der Staat? Das sind wir doch alle - unsere Gesellschaft- und so muss auch jeder sein Stück finanziell dazu beitragen. Natürlich lohnt sich das Riestern für "Arme" in unserem Staat nicht, da sie ihre Rente eh nur von der Grundsicherung abgezogen bekommen, aber wer bitte, bezahlt diese ganze Sozialleistung? Da könnten wir doch gleich sagen- weg mit allen Versicherungen - jeder für sich selbst! Na das Resultat möchte ich mir nicht vorstellen- nicht im überregulierten Good Old Germany- hier haben doch alle verlernt für sich selbst zu denken!

30.03.2012 17:46:00

Die Statistik des BMAS darf angezweifelt werden. Interessant wäre zu erfahren, wer für diese Abschlüsse gesorgt hat? Makler? Versicherungsvertreter oder gar Strukkis von AWD und DVAG? Denn dazu sind diese Vertreter ja da. Wenn meine Mandanten dann die Wahrheit zur Entstehung, den politischen Hintergründen und die Fallen im Produkt, sowie die Fallen vom Gesetzgeber (Anrechnung an Grundsicherung und nachgelagerte Besteuerung) schriftlich nachlesen dürfen, kommet das große Erwachen. Das hat uns aber keiner gesagt, bekomme ich dann meist zur Antwort. Gut vorbereitet lege ich dann ein 4 Seitiges Schreiben des BMAS an mich aus dem Jahre 2007 vor, in dem das (Grundsicherung, nicht vorhandene Kundegeldsicherheit in Auszahlphase) von mir verfasste bestätigt wird. Die Kündigungen darf ich dann an die Gesellschaften senden.
Nicht nur auf meiner Homepage ( www.fair-makler.com sondern auch beim Bund d. Versicherten und zum Teil bei den Vbz (Verbraucherzentralen) kann man nachlesen, das die Riester-R Ente gut ist, für den Staat (Spart Sozialausgaben-Grundsicherung), für die Anbieter (aber nicht immer) und natürlich für die Arbeitgeber, die Ihre Zuzahlungen zur Rente einsparen. Der Dumme ist und bleibt der Kunde. Der Kunde wird das alles erst feststellen, wenn es zu spät ist- beim Rentenbeginn. Dabei ist die nicht vorhandene Kundengelsicherheit (VAG § 89, VVG §§ 153, 163, 169 ) nur ein negatives Kriterium. Sollte der ESM- Fiskalpakt geschlossen und ratifiziert werden, haben wir hier eh nichts mehr zu sagen, über unser Geld bestimmen dann andere. Und die Medien betreiben alle Mainstream, keiner traut sich die bitteren Wahrheiten zu veröffentlichen, den neoliberalen Absahnern in die Parade zu fahren. Alle machen mit. Wirklich alle ?

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