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Messen und Kongresse

Vema setzt auf Studium mit Traineeprogramm

Luden über 1.300 Gäste zu den VEMAtagen in Fulda: Hermann Hübner und Andreas Brunner, Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft.

Bei den VEMAtagen 2017 in Fulda feierte die gastgebende Genossenschaft Jubiläum: Seit zwanzig Jahren kann sich die Vema nun am Markt behaupten. An den beiden Messetagen fanden sich letzte Woche mehr als 1.300 Makler ein. Die Vorstände Andreas Brunner und Hermann Hübner blickten auf die Unternehmensgeschichte zurück und stellten eine neue Ausbildungsinitiative vor.

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Halb Messe, halb Unternehmenspräsentation – das waren die VEMAtage 2017 der gleichnamigen Maklergenossenschaft, die am 26. und 27. April in Fulda stattgefunden haben. 1.325 Makler und fast 500 Produktpartner nahmen an den Veranstaltungen teil, wie das Unternehmen in einer Pressemeldung berichtet. Das bedeutete einen neuen Teilnehmer-Rekord.

„Vieles ist besser geworden!“

Umso passender, dass auch ein Jubiläum begangen werden konnte. 20 Jahre kann sich die Vema nun am Markt behaupten. Und entgegen dem Trend, die Zukunft der Maklerschaft eher düster zu zeichnen (vgl. IDD-Debatte), herrschte auf der Veranstaltung vorsichtiger Optimismus vor.

Vieles sei für die angeschlossenen Makler in den letzten Jahren besser geworden, betonte Hermann Hübner, Vorstandsvorsitzender der Vema, in seiner Rede zum 20jährigen Firmenjubiläum. So habe die Technisierung vieles erleichtert und auch die Produkte hätten sich verbessert. Zugleich seien die Ansprüche der Kunden an Makler gestiegen: Der Kunde erwarte schnellere Reaktionen und das Internet habe zu einer höheren Transparenz der Märkte geführt.

Vorstand Andreas Brunner stellte auf der Messe einen neuen Studiengang vor, den die Vema gemeinsam mit der Hochschule Baden-Württemberg in Karlsruhe entwickelt hat.

"Wir blicken auf unser erfolgreichstes Geschäftsjahr zurück"

Positiv auch die Bilanz, die Hübner präsentieren konnte: Wenn er hierbei auch vage blieb. „Wir haben seit Bestehen alle vier Jahre die Anzahl der angeschlossenen Partner und den Umsatz verdoppelt und blicken auf unser erfolgreichstes Geschäftsjahr zurück“, so Hübner. Genaue Zahlen nannte er nicht. Einige Daten waren aber in der Pressemappe aufgeführt:

Zum Jahresende 2016 kooperierte der Dienstleister mit 2.554 Partnerbetrieben, wie aus den offiziellen Kennzahlen der Genossenschaft hervorgeht. Das waren rund zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. Über den hauseigenen Tarifrechner wurden im letzten Jahr 878.780 Angebote erstellt und 168.214 Deckungsnoten versandt, heißt es weiter.

Sorgen macht Vorstand Hübner das nach wie vor schlechte Image der Branche. „Was sich leider nicht geändert hat, ist das Ansehen unseres Berufsbildes in der Öffentlichkeit: Die meisten Kunden äußern zwar, dass sie mit ihrem persönlichen Versicherungsvermittler sehr zufrieden seien, aber Versicherungsvermittler an sich werden als wenig vertrauenswürdig erachtet. Das pass nicht zusammen: Klischees scheinen leider die Zeit zu überdauern“, positionierte sich Hübner.

Es wurde viel diskutiert und genetzwerkt: Impression von den Messeständen am ersten VEMAtag.

Duales Studium in Kooperation mit der Hochschule Baden-Württemberg

Von einer speziellen Kooperation in Sachen Weiterbildung berichtete Vema-Vorstand Andreas Brunner. Der Maklerdienstleister nennt auch eine Akademie sein eigen. Sie hat sich mit der Hochschule Baden-Württemberg in Karlsruhe zusammengetan, um Studenten der Betriebswirtschaftslehre das duale Studium „VEMA Dual+“ anzubieten. Dieses erlaubt den Studenten, ihren Bachelor mit Schwerpunkt Maklermanagement zu absolvieren. Inklusive Praxis-Erfahrung in einem angeschlossenen Maklerbetrieb und Ausbildungsvertrag.

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Aus dem Publikum kam die Frage, wie denn der Maklerdienstleister junge Leute für das Studium erreichen wolle – angesichts der immer noch großen Imageprobleme der Branche. „Damit müssen wir leben“, antwortete Brunner. Er setze unter anderem auf persönliche Empfehlungen. Nicht zuletzt versteht die Vema ihr Studium inklusive Traineeprogramm als Maßnahme gegen die Überalterung der Branche. Es sei für Makler zwingend erforderlich, „sich rechtzeitig um den Bestand des eigenen Unternehmens zu kümmern und die späteren Führungskräfte heranzuziehen“, heißt es hierzu in der Veranstaltungsbroschüre.

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