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US-Wahl

Donald Trump wird 45. US-Präsident – Börsen brechen ein

Donald Trump ist in der Nacht zum 45. Präsidenten der USA gewählt worden. Nach übereinstimmenden Medienberichten hat Hillary Clinton ihre Niederlage eingestanden.Screenshot ARD

Donald Trump wird der nächste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Um 8:30 Uhr deutscher Zeit erreichte der republikanischen Kandidat mit 279 von 270 erforderlichen Wahlmännerstimmen die nötige Mehrheit. Hillary Clinton (Demokraten) hat ihre Niederlage eingestanden. Trump sagte, nun müsse die während des Wahlkampfs entstandene Spaltung im Land überwunden werden. Vorbörslich brachen Aktienkurse ein; der deutsche Aktienindex verlor zum Handelsstart um 9:00 Uhr knapp drei Prozent.

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Donald Trump ist in der Nacht zum 45. Präsidenten der USA gewählt worden. Nach übereinstimmenden Medienberichten hat Hillary Clinton ihre Niederlage eingestanden. Der „President elected“ Donald Trump berichtete in seiner Siegesrede vor seinen politischen Anhängern in New York, Clinton habe ihn angerufen und zum Wahlsieg gratuliert. In seiner Rede lobte Trump Hillary Clinton und sagte: „Ich schulde ihr Dankbarkeit für ihren Dienst an unserem Land“. Nun müsse das Land „die Spaltung überwinden“, die in den vergangenen Wahlkampfmonate entstanden sei.

Börsen knicken ein

Trump appellierte in seiner Rede, nun müsse Amerika „als ein vereintes Volk zusammenstehen“ und er wolle „Präsident aller Amerikaner“ werden. Als sich der Sieg Trumps in den Hochrechnungen abzeichnete, kamen die Kapitalmärkte in Bewegung. Der amerikanische Index S&P 500 fiel vorbörslich um 4,5 Prozent, der deutsche DAX fiel um 4,8 und der englische FTSE brachen um 4,8 Prozent ein. Der japanische NikkeiI-Index verlor 5,36 Prozent.

Der mexikanische Peso befand sich in der Nacht nahezu im freien Fall und sank auf einen historischen Tiefststand. Inzwischen wird die Währung außerbörslich mit einem Minus von 12 Prozent gehandelt. Der Peso-Kurs gilt als wichtiger Gradmesser für die Erwartungen der Wirtschaft vor allem an die Einwanderungspolitik Donald Trumps, der Mexiko wirtschaftlich von den USA abschotten will.

Der ehemalige Botschafter in den USA, Klaus Scharioth, sagte in der ARD, der Welt stünden mit einem US-Präsidenten Trump große Umwälzungen bevor. In der Sicherheitspolitik werde Trump von NATO-Partnern mehr Einsatz und mehr Geld für gemeinsame Ziele verlangen, etwa von Japan, die sich „ihre eigenen Atomwaffen beschaffen sollen“. Wie viel Ernst daran ist, lässt sich derzeit nicht sagen.

Der Grüne Omid Nouripour sagte am Morgen in der ARD, er wisse noch nicht, wie der Auswärtige Ausschuss im Deutschen Bundestag, dem er angehört und der sich heute zu Beratungen trifft, mit der Personalie Trump umgeht: „Wir haben keinen Plan für den politischen Umgang mit einem Präsidenten Trump“.

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