Anzeige

Facebook ProfilTwitter ProfilGoogle Plus ProfilXing Profil
21.03.2016

StatistikKfz-Schutzbrief kostete Versicherer 2014 knapp 188 Millionen Euro

Allein 2014 wurde der Service der Pannen- und Unfallhelfer der deutschen Versicherer 873.000 Mal genutzt.stux/Pixabay

Kfz-Versicherung - Die Ausgaben für Schutzbrief-Leistungen sinken leicht. Während die Kraftfahrtversicherer 2013 noch 198,1 Millionen Euro ausgaben, waren es 2014 nur noch 187,6 Millionen Euro. Auch die Zahl der Einsätze der Pannen- und Unfallhelfer der deutschen Versicherer ging zurück.

Anzeige


In Deutschland haben über 26 Millionen Menschen einen Autoschutzbrief. Damit können Autofahrer auf ein Netzwerk von etwa 7.000 Abschleppunternehmen in Europa zurückgreifen. Allein 2014 wurde der Service der Pannen- und Unfallhelfer der deutschen Versicherer 873.000 Mal genutzt.

Kfz-Schutzbrief: Hälfte der Leistungen wegen Abschleppen

Dennoch wurden die Leistungen des Schutzbriefes 2014 deutlich seltener Hilfe in Anspruch genommen als ein Jahr zuvor. Knapp 66.000 weniger Einsätze waren 2014 nötig. Das waren etwa sieben Prozent weniger als 2013 (939.000 Einsätze). Das geht aus der Schutzbrief-Statistik 2014 des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor.

Für Schutzbrief-Leistungen gaben die Kraftfahrtversicherer 2014 demnach 187,6 Millionen Euro aus, nach 198,1 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Der Hauptteil der Schutzbrief-Leistungen fällt auf Abschleppeinsätze. In 488.000 Fällen wurden Autos abgeschleppt. Die Pannen- und Unfallhilfe wurde 199.000 Mal beansprucht.

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

Auch Mietautos mussten durch Versicherer bereit gestellt werden. Dazu kam es 2014 ungefähr 77.000 Mal. Ein Rücktransport musste in 30.000 Fällen arrangiert werden. Die sonstigen Leistungen beliefen sich auf rund 79.000 Fälle. Dazu zählt beispielsweise die Übernahme von Übernachtungskosten.

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

Artikel bewerten

gefällt mir 
 
05

0
 
Artikel empfehlen

Anzeige

Umfrage zur Weiterbildung