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01.03.2016

BerufsunfähigkeitsversicherungBU-Unternehmensrating veröffentlicht

Das Analysehaus untersuchte die BU-Versicherer, die zur Teilnahme am Rating bereit waren (Symbolfoto). Geralt@Pixabay.com

Berufsunfähigkeitsversicherung - Zum zwölften Mal hat das Ratinghaus Franke und Bornberg ein Unternehmensrating zur Regulierungspraxis bei der Berufsunfähigkeits-Versicherung (BU) veröffentlicht. Beteiligt haben sich Aachen Münchener, ERGO, HDI, Nürnberger, Stuttgarter, Swiss Life sowie Zurich Deutscher Herold, berichtet das Ratinghaus. Diese Unternehmen stehen laut Franke und Bornberg für rund 4,7 Millionen BU-Versicherte, davon 3,4 Millionen mit Anwartschaft auf BU-Rente.

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Franke und Bornberg vergibt an alle sieben untersuchten Gesellschaften die Bestnote „FFF“. Was aussieht wie eine Massenankunft mit Bestnoten, kommentiert Franke und Bornberg in seinem „Untersuchungssteckbrief“: „Viele der untersuchten Versicherer stellen sich bereits mehrfach dem anspruchsvollen Ratingverfahren und haben erst nach einigen Jahren die Bestnote erreicht“. Die Unternehmen werden für ihre Professionalität, Kundenorientierung und Stabilität im BU-Geschäft ausgezeichnet, schreibt das Ratinghaus in einer Presseinformation.

Das BU-Unternehmensrating basiere ausschließlich auf eigenen Recherchen und Analysen von Franke und Bornberg. Das bedeutet: Die Ratingagentur aus Hannover ermittelt für jedes Unternehmen nachprüfbare Fakten und beschränkt sich nicht darauf, Informationen nur anhand von Fragebögen zu erheben. Stichproben vor Ort stellen das Ergebnis auf eine objektive und zuverlässige Grundlage, heißt es in der Presseinformation weiter. Dass sich Versicherer diesem aufwendigen Ratingverfahren stellen, ist für Michael Franke, Geschäftsführer der Franke und Bornberg GmbH, kein Selbstläufer: „Diese Unternehmen liefern nicht nur Zahlen, sondern lassen sich darauf ein, dass sie auf Herz und Nieren geprüft werden".

"Während sonst oft nur die Regulierungspraxis abgefragt wird, durchleuchte Franke und Bornberg das gesamte Unternehmen. Dieses Vorgehen biete die Chance, Defizite zu erkennen und noch leistungsfähiger zu werden. Davon profitieren Versicherer, Makler und Kunden“, ist Franke überzeugt. Warum dieses BU-Unternehmensrating? Wenn es um die Leistungsfähigkeit eines BU-Versicherers geht, sind Statistiken nur von begrenztem Wert.

Das gelte besonders, wenn ausschließlich extern erhobene Daten ausgewertet wurden. So hätten etwa absolute Fallzahlen oder Prozessquoten nur eingeschränkte Aussagekraft. Sie berücksichtigten weder vom Durchschnitt abweichende Zielgruppen, Trends am Arbeitsmarkt, eine dynamische oder rückläufige Neugeschäftsentwicklung oder Alter und Struktur im Bestand.

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Untersuchungssteckbrief

  • Die Daten (Stand 2014) wurden im November und Dezember 2015 erhoben. Dem Rating stellten sich sieben Versicherer. Aachen Münchener, ERGO, HDI, Nürnberger, Stuttgarter, Swiss Life sowie Zurich Deutscher Herold.
  • Gesamtbestand 4,7 (2013: 4,8) Mio. BU-Versicherte, davon 1,3 (2013: 1,3) Mio. BUZ zur Beitragsbefreiung einer Hauptversicherung
  • BU-Leistungsbestand zum Jahresende 2014: rund 76.000 (2013: 74.000) Fälle
  • Rund 22.100 BU-Leistungsfall-Neuanmeldungen 2014 (2013: 22.300)
  • Umfang Stichproben vor Ort: Über 700 Leistungsfälle, davon 75% Ablehnungen

Viele der untersuchten Versicherer stellen sich bereits mehrfach dem anspruchsvollen Ratingverfahren und haben erst nach einigen Jahren die Bestnote erreicht. Franke und Bornberg, Hannover, analysiert und bewertet seit 1994 Versicherungsprodukte und Versicherer.

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