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26.02.2016

Leistungs-UpgradeNürnberger Versicherung überarbeitet private Schadentarife

Stadtansicht von Nürnberg (Symbolfoto). Die hier beheimatete NÜRNBERGER Versicherungsgruppe hat ihre Schadentarife überarbeitet. MrBlobb@Pixabay.com

Die Nürnberger Versicherung hat ihre Tarife überarbeitet und in den privaten Sach-, Haftpflicht- und Unfallsparten Leistungsverbesserungen vorgenommen. Dies teilte die Versicherer in einer Pressemeldung mit.

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Hausratversicherung

In der Hausratversicherung sind nun Schäden durch grobe Fahrlässigkeit bis zur Versicherungssumme (bisher nur bis 5.000 Euro) abgedeckt. Außerdem solle jetzt sowohl für Sengschäden als auch für Überspannungsschäden bis zur Versicherungssumme gezahlt werden. Letztere waren bislang nur gegen Mehrbeitrag bis maximal 15 Prozent der Versicherungssumme absicherbar. Ferner übernimmt die Nürnberger Sturm- und Hagelschäden an Hausrat im Freien bis 2.000 Euro.

Wohngebäudeversicherung

Mit der Wohngebäudeversicherung (Tarif KomplettSchutz) können sich Kunden ab diesem Jahr finanziell gegen Graffiti- und Vandalismus-Schäden bis jeweils 10.000 EUR schützen. Kosten für Schäden durch grobe Fahrlässigkeit, Sengschäden sowie Rauch- und Fußschäden will der Versicherer jeweils bis zur Versicherungssumme übernommen.

Private Haftpflichtversicherung

In der privaten Haftpflichtversicherung hat das Unternehmen ihren KomplettSchutz ebenfalls erweitert. Schäden an beweglichen, geliehenen oder gemieteten Sachen sind bis 50.000 Euro abgedeckt. Die Kostenübernahme bei Gefälligkeitsschäden sowie Schäden durch deliktunfähige Kinder wurde jeweils von 5.000 Euro auf 50.000 Euro aufgestockt. Schäden, die im Rahmen bestimmter beruflicher Nebentätigkeiten verursacht werden, sollen bis maximal 6.000 Euro Jahresbruttoeinkommen übernommen werden. Und für die Forderungsausfalldeckung gilt keine Mindestschadenhöhe mehr, bislang lag diese bei 2.500 Euro.

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Private Unfallversicherung

Auch die Tarife der privaten Unfallversicherung wurden von der Nürnberger erweitert. Ab sofort gibt es eine Umzugspauschale in Höhe von 10.000 Euro, wenn Senioren unfallbedingt ins Alters- oder Pflegeheim ziehen müssen. Bei Unfällen und stationären Aufenthalten im Ausland zahlt der Versicherer doppeltes Krankenhaustagegeld. Außerdem können jetzt auch Adoptivkinder beitragsfrei in die Familienvorsorge eingeschlossen werden. Ferner gibt es für Behandlungen von psychischen Störungen aufgrund von Unfällen nun eine Pauschale von 1.000 Euro. Die Leistungserweiterungen gelten für den UnfallSchutz, für UnfallSchutz mobil, den Unfall-KomfortSchutz (für Aktive ab 50) sowie für den Biene Maja UnfallSchutz.

PM NÜRNBERGER

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