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27.01.2016

ÜbersichtKrankenkassen - Die Zusatzbeiträge für 2016

blickpixel/Pixabay

Zusatzbeitrag - 59 von 88 Krankenkassen in Deutschland haben neue, höhere Beiträge. Die gestiegenen Zusatzbeiträge müssen dabei nur die Arbeitehmer tragen. Deshalb kann es sich aktuell lohnen, die Kasse zu wechseln. Im besten Fall könne man bis zu 400 im Jahr einsparen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stiftung Warentest.

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Aber ein Wechsel muss nicht immer sein. Erst sollte man vergleichen, dann nachdenken und zum Schluss entscheiden. Über das genaue Prozedere des Wechsels und seine Bedingungen hat der Versicherungsbote bereits vor einigen Tagen geschrieben. Der Allgemeine Beitragssatz für alle Krankenkassen liegt aktuell bei 14,60 Prozent.

Zusatzbeiträge steigen bei zwei von drei Krankenkassen

Die Zusatzbeiträge steigen also. Bei der AOK gibt es gehörige Unterschiede. Während Versicherte in Sachsen um eine Erhöhung herumkommen, wächst der Zusatzbeitrag der AOK Rheinland/Hamburg um 0,50 Prozentpunkte. Die Barmer korrigierte die Beiträge um 0,20 Prozentpunkte nach oben und liegt aktuell bei einem Gesamtbeitragssatz von 15,70 Prozent.

Die DAK zieht sogar um 0,60 Prozent an und legt sich damit für 2016 auf 16,10 Prozent fest. Damit ist die DAK nach der VIACTIV Krankenkasse (16,30 Prozent) die zweitteuerste Krankenkasse. Gefolgt wird sie von IKK classic, BKK Pfalz, BKK Braun-Gillette, BAHN-BKK und AOK Rheinland/Hamburg, die einen Gesamtbeitragsatz von 16,00 Prozent aufweisen.

Zusatzbeiträge der Krankenkassen im Überblick:

  • 0,00 % - Metzinger BKK
  • 0,30 % - BKK MEM, AOK Sachsen-Anhalt, AOK PLUS – Sachsen / Thüringen
  • 0,40 % - BKK Würth, BKK Schaufeln, BKK PFAFF
  • 0,50 % - BKK Voralb HELLER*LEUZE*TRAUB, BKK Schwarzwald-Baar-Heuberg, BKK Rieker.Ricosta.Weisser, BKK Faber-Castell & Partner
  • 0,59 % - hkk Erste Gesundheit
  • 0,60 % - IKK gesund, IKK Brandenburg und Berlin, BKK Groz-Beckert, BKK firmus, BKK Akzo Nobel -Bayern-,
  • 0,70 % - SKD BKK, Salus BKK – Die Gutfühlversicherung, BKK ZF & Partner, BKK Technoform, BKK RWE, BKK Krone, BKK GRILLO-WERKE AG, BKK Freudenberg, BKK EWE, BKK EUREGIO, BKK Deutsche Bank AG, Audi BKK
  • 0,75 % - BKK KBA
  • 0,80 % - AOK Niedersachsen, Thüringer Betriebskrankenkasse, BKK VerbundPlus, BKK Mobil Oil, AOK Niedersachsen
  • 0,90 % - TUI BKK, Südzucker-BKK, Debeka BKK, Bosch BKK, BMW BKK, BKK VBU, BKK VDN, BKK Textilgruppe Hof, BKK Salzgitter, BKK public (TUI BKK), BKK public, BKK ProVita, BKK Miele, BKK MAHLE, BKK KARL MAYER, AOK Nordost
  • 0,99 % - Ernst & Young BKK, BKK PricewaterhouseCoopers
  • 1,00 % - actimonda BKK, AOK Baden-Württemberg, BIG direkt gesund, BERGISCHE Krankenkasse, BKK DürkoppAdler, BKK Herford Minden Ravensburg, BKK Melitta Plus, Daimler Betriebskrankenkasse, R+V Betriebskrankenkasse, SIEMAG BKK, Techniker Krankenkasse
  • 1,05 % - Bertelsmann BKK
  • 1,09 % - BKK exklusiv
  • 1,10 % - AOK Hessen, AOK Bayern, AOK Bremen / Bremerhaven, AOK NordWest, AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, BARMER GEK, BKK24, BKK Athenbach Buschhütten, BKK Radvita, BKK BPW Bergische Achsen, BKK Diakonie, BKK EVM, BKK Herkules, BKK Linde, BKK Werra-Meissner, BKK Wirtschaft & Finanzen, Continentale Betriebskrankenkasse, Deutsche BKK, Die Schwenninger Betriebskrankenkasse, E.ON Betriebskrankenkasse, energie-BKK, Heimat Krankenkasse, Merck BKK, mhplus Betriebskrankenkasse, SECURVITA BKK, WMF Betriebskrankenkasse
  • 1,20 % - BKK HENSCHEL Plus, BKK Gildemeister Seidensticker, BKK B. Braun Melsungen AG, atlas BKK ahlmann
  • 1,30 % - Wieland BKK, Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK), Knappschaft, IKK Nord, BKK VITAL, BKK STADT AUGSBURG, BKK der MTU Friedrichshafen GmbH
  • 1,35 % - Novität BKK, Brandenburgische BKK
  • 1,40 % - IKK classic, BKK Pfalz, BKK Braun-Gillette, BAHN-BKK, AOK Rheinland/Hamburg
  • 1,50 % - DAK-Gesundheit, BKK Beiersdorf AG
  • 1,70 % - VIACTIV Krankenkasse

Generell haben die IKKen hier und da ein bisschen zugelegt und legen von null Prozent (IKK gesund bleibt bei 15,20 Prozent) bis 0,60 Prozentpunkte bei der IKK Classic zu. Die Techniker Krankenkasse nimmt sich dagegen bescheiden aus und legt nur 0,20 Prozentpunkte zu und steht aktuell bei einem Gesamtbeitragssatz von 15,60 Prozent.

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