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22.09.2015

Versicherung und DigitalisierungWohngebäudeversicherung - AXA und RWE entwickeln Smarthome-Tarif

Wasser aus der Ferne kontrollieren? Axa und RWE testen einen Smarthome-Tarif (Symbolfoto). jackmac34/ pixabay

Wohngebäudeversicherung: Die Heizung per Smartphone bedienen oder den Kaffee schon mal auf dem Nachhauseweg ansetzen sind keine Zukunftsvisionen mehr. Die Steuerung verschiedener Geräte zu Hause via Smartphone hat sich bereits durchgesetzt und es werden immer neue Ideen entwickelt, wie man es noch bequemer haben kann. AXA und RWE haben da noch eine Schippe obendrauf gesetzt: Ein Warnsystem soll bei Rohrbruch und Wasserschäden das Schlimmste zu vermeiden wissen. Ab 2016 soll ein entsprechender Smarthome-Tarif in ganz Deutschland angeboten werden.

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AXA Deutschland und RWE präsentierten Anfang September auf der IFA in Berlin eine Neuheit: Ein System, dass eine Kombination aus Gerätesteuerung und Wohngebäudeversicherung darstellen soll. Wasserschäden können dadurch mindestens verringert werden. Die Marktneuheit soll Teil des funkbasierten RWE SmartHome werden, dass bereits 30 Geräte miteinander vernetzt.

Wasserschäden vermindern und melden

Ein intelligentes Steuerungssystem warnt eigenständig bei Rohrbruch und Undichte der Leitungen. Zudem kann es die Wasserzufuhr vollkommen automatisch schließen und somit das Ausmaß von Wasserschäden erheblich reduzieren. Die Informationen gehen via Smartphone App dem Nutzer zu, gleichzeitig wird die Störung direkt an die Versicherung weitergeleitet. Aufgrund der Kooperation mit AXA, ruft diese dann den Kunden an und vereinbart einen Handwerkertermin, um Schäden zeitnah zu beheben. Das Gerät des Markenherstellers SYR Hans Sasserath GmbH&Co. KG soll vor allem dem Kunden mehr Komfort und natürlich Sicherheit bieten.

Auch Kunden mit mehreren Vorschäden sollen Schutz erhalten

Im Rahmen des Wohngebäudeschutzes werden AXA-Kunden den neuen Baustein zukünftig abschließen können. Dabei will AXA auch Kunden versichern, die bereits durch mehrere Wasserschäden ihre Versicherung verloren haben.

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Ziel sei es „die Grenzen der Versicherbarkeit zu verschieben“, meint Alain Zweibrucker, Bereichsleiter Schaden und Unfall im Privatkundengeschäft bei AXA. Die Vernetzung von Technik und Versicherungsservice werde sehr vorsichtig gehalten: Datensicherheit und Datenschutz bekämen den höchsten Stellenwert. Schon ab Herbst 2015 sollen die ersten Interessenten das System testen können. Zweibrucker bestätigt: „Wir starten mit einem Testfeld. Nächstes Jahr planen wir, den neuen Baustein flächendeckend in ganz Deutschland anzubieten“.

AXA Konzern AG
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