Anzeige

Facebook ProfilTwitter ProfilGoogle Plus ProfilXing Profil
25.08.2015

Tyklassen: Neueinstufungen des GDV veröffentlichtKfz-Versicherung 2016: Typklassen ändern sich kaum

Tyklassenstatistik des GDV veröffentlicht CC0 Public Domain/ pixabay

Die Typklassen der Kfz-Haftpflichtversicherung bleiben 2016 weitestgehend stabil. Für 70 Prozent der Autofahrer ändert sich zum kommenden Jahr kaum etwas. Rund 14 Prozent der Fahrzeug-Typen werden niedriger, etwa 16 Prozent höher eingestuft. Die meisten Fahrzeuge werden jedoch um lediglich eine Klasse umgestuft.

Anzeige


Entsprechend der neuen Typklassenstatistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), bleiben die meisten Einstufungen so gut wie unverändert. Eine niedrigere Einstufung gibt es künftig z.B. für das BMW 420 D Coupé. Der Skoda Octavia Combi 1.2 TSI rutsche hingegen eine Typklasse höher, berichtet der GDV in einer heutigen Pressemeldung.

Kaskoversicherte Autos: 45 Prozent erhalten neue Typklassen

Während sich für Autofahrer in der Kfz-Haftpflichtversicherungen nicht so viel ändert, werden in der Voll- und Teilkaskoversicherung jeweils rund 45 Prozent der Fahrzeuge neu eingestuft: Laut Zahlen des GDV ergeben sich für 8,6 Millionen Vollkaskoversicherte und für 5,3 Millionen Teilkaskoversicherte eine niedrigere Klasse. Im Gegensatz dazu wurden für 800.000 vollkasko- und knapp 300.000 teilkaskoversicherte Fahrzeuge eine höhere Typklasse errechnet.

Zu den niedriger eingestuften Fahrzeugen gehören unter anderem der Opel Mokka 1.6 und der Suzuki Alto 1.0. Höher Kasko-Klassen erreicht dagegen der Range Rover Sport 3.0 TD.

Beispiele für Typklassen-Umstufen im Vergleich zum Vorjahr:

Beispiel für UmstufungenBeispiel für UmstufungenTypklassen-Umstufungen des GDVGDV

Typklassen: Einstufung durch Unfallstatistik

Je höher die Einstufung der Typklasse, um so teurer ist die Autoversicherung. Die Kaskoversicherung berechnet dabei neben Verkehrsunfällen auch Autodiebstähle, Fahrzeugbrände oder Glasschäden. Der Range Rover Sport 3.0 TD war z.B. bei Autodiebstählen sehr beliebt und rutscht nun um eine Klasse nach oben.

Insgesamt wird jedes Jahr von der GDV eine Schadenbilanz von rund 26.000 verschiedenen Automodellen bestimmt. Werden im Vergleich zu den letzten drei Jahren weniger Schäden gemeldet, wird das Model in eine niedrigere Klasse eingestuft. Umgekehrt ist es genauso.

Für Versicherungsunternehmen ist die Einstufung unverbindlich, kann aber ab sofort in Neuverträgen und für bestehende Verträge umgesetzt werden. In der Regel gilt die Typklasse ab dem 1. Januar 2016. Wer nachschauen will, wo sein eigenes Fahrzeug steht, kann dies in der Typklassen-Abfrage des GDV tun.

Anzeige


Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft
Newsletter bestellen

Artikel bewerten

gefällt mir 
 
05

0
 
Das könnte Sie auch interessieren
Artikel empfehlen

Anzeige

Newsletter bestellen