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25.02.2015

AltersvorsorgeImmobilien: Junge Deutsche träumen vom Wohneigentum

Jugendliche wollen eigene Immobilie als Altersvorsorgesandid / Pixabay

Immobilien - Fast zwei Drittel aller Jugendlichen zwischen 18 und 24 Jahren träumen von einer eigenen Immobilie. Nach einer Studie im Auftrag der Hannoversche Lebensversicherung sind eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus das Lebensziel von 64 Prozent aller jungen Leute. Immobilien seien besonders unter Risiko- und Renditegesichtspunkten für sie attraktiv. Rund ein Drittel der Befragten sieht in ihnen die ideale Altersvorsorge. Konsum wurde von 22 Prozent der Jugendlichen als Lebensziel angegeben, soziales Engagement von 19 Prozent.

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Insgesamt streben 43 Prozent der Deutschen ohne Wohneigentum den Erwerb einer Immobilie an. Auch Geringverdiener mit einem monatlichen Nettoeinkommen zwischen 1.000 und 2.000 Euro streben nach einer Immobilie (40 Prozent), bei den Besserverdienern mit einem Nettoeinkommen über 3.000 Euro sind es hingegen nur 30 Prozent.

Rekordzinstief bietet Planungssicherheit bei Baufinanzierung und Immobilienkauf

Das aktuelle rekordniedrige Zinsniveau können sich Häuslebauer für 25 oder 30 Jahre sichern, so Dr. Oliver Gaedeke, Leiter der Finanzmarktforschung der YouGov, die die Studie für die Hannoversche Lebensversicherung durchführte. „Von den langen Zinsbindungsfristen und der damit verbundenen Planungssicherheit profitieren insbesondere Normalverdienerhaushalte, die sich ihren Traum vom vom eigenen Heim erfüllen möchten.

Wichtig für eine solide Planung des Hausbaus oder Immobilienkaufs sei es, die eigenen finanziellen Möglichkeiten genau auszurechnen, sagt Stephan Heck, Leiter Baufinanzierung bei der Hannoverschen. Alle Ausgaben und Einnahmen müssten ehrlich gegenüber gestellt werden. Häufig würde der Fehler gemacht, Vereins- und Versicherungsbeiträge oder Abonnements sowie Ausgaben für unvorhergesehene Reparaturen nicht zu berücksichtigen.

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Als wichtige Faustregel empfiehlt Helck: die monatliche Belastung für die Baufinanzierung sollte „zwischen 30 und maximal 50 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens“ liegen, „wobei die Lebenshaltungskosten wenigstens als Mindestbetrag verbleiben müssen“. Für die Studie wurden 1.047 Personen befragt.

YouGov
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